{"id":1078,"date":"2015-01-02T13:08:55","date_gmt":"2015-01-02T12:08:55","guid":{"rendered":"http:\/\/www.oewg.org\/?p=1078"},"modified":"2015-01-02T13:08:55","modified_gmt":"2015-01-02T12:08:55","slug":"neujahrsansprache-des-belarussischen-praesidenten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.oewg.org\/?p=1078","title":{"rendered":"Neujahrsansprache des belarussischen Pr\u00e4sidenten"},"content":{"rendered":"<p><b>Liebe Landsleute!<\/b><\/p>\n<p>Unser Leben wird oft mit einem Weg verglichen. Einem Weg voller besonderen Regeln. Oder mit einer Einbahnstra\u00dfe, in der man sich nur in eine Richtung bewegen kann und wo kein R\u00fcckw\u00e4rtsfahren m\u00f6glich ist.<\/p>\n<p>Unsere Weisen lehrten uns, jeden sch\u00f6nen Moment des Lebens zu genie\u00dfen und zu sch\u00e4tzen. Ohne sich zu \u00e4rgern oder verdrie\u00dflich zu werden. Ohne sich von Neid, Wut und L\u00e4sterung zerfressen zu lassen. Nur so erh\u00e4lt das Leben einen Sinn und man kann in der Tat gl\u00fccklich sein.<\/p>\n<p>Wie oft sehen und sch\u00e4tzen wir nicht die Gaben, die uns das Leben schenkt, weil wir \u00fcber augenblickliche Schwierigkeiten klagen.<\/p>\n<p>Wahre Werte sind im Alltagsstrudel oft nicht erkennbar. Wer sie aber eines Tages rettungslos verliert, wei\u00df endlich, wie bedeutend und wichtig sie waren.<\/p>\n<p><span id=\"res_text\"><a href=\"http:\/\/www.oewg.org\/wp-content\/uploads\/3837234608107536qgmr70cu.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-1079\" src=\"http:\/\/www.oewg.org\/wp-content\/uploads\/3837234608107536qgmr70cu.jpg\" alt=\"3837234608107536qgmr70cu\" width=\"800\" height=\"545\" srcset=\"https:\/\/www.oewg.org\/wp-content\/uploads\/3837234608107536qgmr70cu.jpg 800w, https:\/\/www.oewg.org\/wp-content\/uploads\/3837234608107536qgmr70cu-300x204.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a>F\u00fcr eine Kostbarkeit aber m\u00fcssen wir dem Gott besonders dankbar sein \u2013 f\u00fcr den Frieden. In unseren Familien, in unserem Land, in den Beziehungen zwischen den Menschen.<\/span><\/p>\n<p>2014 wird als ein Jahr in Erinnerung bleiben, das den wahren Wert des Friedens pl\u00f6tzlich und dramatisch vor Augen gef\u00fchrt hat. Es zeigte uns allen, dass alle Alltagssorgen in den Hintergrund treten, unbedeutend und unwesentlich erscheinen, sobald Bomben fallen, Minen explodieren und das Blut vergossen wird.<\/p>\n<p>Es gibt nichts Wertvolleres als Menschenleben. Und kein anderes Recht ist wichtiger als das Recht auf Leben.<\/p>\n<p>Wir m\u00fcssen verstehen und wissen, was der wahre Frieden kostet. Und von woher die gr\u00f6\u00dfte Friedensgefahr droht.<\/p>\n<p>Grundlage eines echten Friedens bilden Herzensg\u00fcte, Toleranz und Einvernehmen zwischen Menschen. Aber auch die Bereitschaft, fremde Fehler zu verzeihen und manchmal wider die eigenen Interessen zu handeln.<\/p>\n<p>Wir waren Zeugen innerer Streitigkeiten und haben gelernt, was Hass und Intoleranz anrichten k\u00f6nnen. Griffige Slogans und Feindschaft sch\u00fcrende Parolen f\u00fchren schnell zur Spaltung der Gesellschaft. Spaltung und totaler Hass liegen nur einen Schritt voneinander entfernt. Es reicht nur ein Funke, und ein Krieg bricht aus. In der Gesellschaft, wo Menschen \u00fcber den Wert des Friedens und der Einigkeit vergessen haben, werden Szenarien wie diese schnell Wirklichkeit.<\/p>\n<p>Vor 70 Jahren hat es Belarus Millionen Menschenleben gekostet, den Frieden zu erk\u00e4mpfen. Bis heute gehen Belarussen mit diesem zerbrechlichen Gut sorgsam um.<\/p>\n<p>Wir sind einig in unserem Wunsch, dem Nachbarstaat und seinem Volk Frieden zu g\u00f6nnen. Wird werden alles M\u00f6gliche tun, um dieses Ziel zu erreichen, damit der Frieden in die ukrainischen H\u00e4user wieder einkehrt!<\/p>\n<p><b>Liebe Freunde!<\/b><\/p>\n<p>Das dahinscheidende Jahr hat uns viel Anlass zur Freude gegeben.<\/p>\n<p>Wir sind um fast 7000 Menschen zugewachsen. Der Staat startete ein umfangreiches Programm zur Unterst\u00fctzung von Familien mit zwei, drei und mehr Kindern. Das ist ein bewusster sozialpolitischer Kurs des Staates, den wir auch weiterhin verfolgen werden.<\/p>\n<p>Erinnerung an die Vergangenheit wachhalten und den Zusammenhalt von Generationen pflegen bleibt unsere heilige Aufgabe und Pflicht, sie gr\u00fcndet auf der Sorge um Kriegsveteranen und alte Menschen sowie auf Erziehung junger Menschen zu echten Patrioten des Landes.<\/p>\n<p>Das Jahr 2014 wurde nicht umsonst zum Jahr der Gastfreundlichkeit erkl\u00e4rt. Belarus \u00f6ffnete seine T\u00fcren f\u00fcr alle Sportfans w\u00e4hrend der Eishockey-Weltmeisterschaft. Besucher aus allen Ecken der Welt lernten Belarus als ein gem\u00fctliches, gepflegtes, sch\u00f6nes Land kennen, wo gutherzige, offene, freundliche Menschen leben. Ich bin sicher, dass jeder Gast Belarus tief in sein Herz geschlossen hat.<\/p>\n<p><b>Liebe Mitb\u00fcrgerinnen und Mitb\u00fcrger!<\/b><\/p>\n<p>Jedes Volk hat eine Vorstellung von seiner Heimat. F\u00fcr mich ist die Heimat ein kleines, daf\u00fcr aber ein warmes Zuhause, wo Alte in Ehren wohnen, wo Wirte arbeiten, Jugend heranw\u00e4chst und gl\u00fcckliches Kinderlachen erklingt.<\/p>\n<p>Belarus ist unser gemeinsames Haus, das wir selbst mit W\u00e4rme und Wohlstand f\u00fcllen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>In diesem Sinne m\u00f6chte ich allen von Herzen danken, die durch ihr Talent und K\u00f6nnen, durch ihre Schaffenskraft, Lebensmut und Standhaftigkeit einen gro\u00dfen Beitrag zur Stabilit\u00e4t und Prosperit\u00e4t von Belarus leisten.<\/p>\n<p>Ich w\u00fcnsche uns allen gemeinsam Eintracht, Wohlstand, Frieden, Kraft und Gesundheit f\u00fcr das neue Jahr 2015!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Liebe Landsleute! Unser Leben wird oft mit einem Weg verglichen. Einem Weg voller besonderen Regeln. Oder mit einer Einbahnstra\u00dfe, in der man sich nur in eine Richtung bewegen kann und wo kein R\u00fcckw\u00e4rtsfahren m\u00f6glich ist. 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