{"id":1813,"date":"2018-10-29T22:39:04","date_gmt":"2018-10-29T21:39:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.oewg.org\/?p=1813"},"modified":"2018-10-29T22:39:04","modified_gmt":"2018-10-29T21:39:04","slug":"debatte-ueber-staatspolitik-fuer-gerechtigkeit-und-planung-gegen-marktradikalismus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.oewg.org\/?p=1813","title":{"rendered":"Debatte \u00fcber Staatspolitik: F\u00fcr Gerechtigkeit und Planung-Gegen Marktradikalismus"},"content":{"rendered":"<p><strong>Lukaschenko: Gerechtigkeit muss Ideologie des belarussischen Staates zugrunde liegen<\/strong><\/p>\n<p>In der Gesellschaft ist die Nachfrage nach Gerechtigkeit schon immer gro\u00df gewesen. Das sagte Pr\u00e4sident Alexander Lukaschenko beim Treffen mit den Aktivmitgliedern Belarussischen Jugendunion (BRSM).<\/p>\n<p>Die j\u00fcngsten soziologischen Studien in Russland h\u00e4tten gezeigt, dass f\u00fcr einfache Menschen solche Werte wie die Gerechtigkeit viel wichtiger seien, sagte der Staatschef. Die Gerechtigkeit sei schon immer im Mittelpunkt der modernen belarussischen Staatspolitik gewesen. \u201eDie Menschen fordern Gerechtigkeit. Darauf m\u00fcssen wir unsere Ideologie richten. Die Nachfrage nach diesem Wert ist in Russland und in Belarus schon immer gro\u00df gewesen\u201c, betonte der belarussische Pr\u00e4sident.<\/p>\n<p>Der Staatschef zeigte sich \u00fcberzeugt, dass man in Belarus nie dulden werde, wenn die Politik den Menschen gegen\u00fcber nicht gerecht verhalten werde. \u201eWir f\u00fchren in Belarus eine moderate, ruhige, auf die Gerechtigkeit hin orientierte Politik durch\u201c, res\u00fcmierte der Staatspr\u00e4sident.<\/p>\n<p><strong>Belarus sagte sich vom radikalen Entwicklungsweg los und hat davon gewonnen<\/strong><\/p>\n<p>Belarus hat sich bei der Bestimmung seiner Entwicklungsrichtlinien nicht f\u00fcr einen radikalen Weg entschieden. Davon hat der Staat nur gewonnen. Das erkl\u00e4rte Pr\u00e4sident Alexander Lukaschenko beim Treffen mit Aktivmitgliedern der Belarussischen Jugendunion BRSM.<\/p>\n<p>\u201eWir leben heute in einer sehr schweren \u00dcbergangsphase. Allerdings wei\u00df man noch nicht ganz genau, was das f\u00fcr ein \u00dcbergang ist. Die Frage nach dem \u201eWoher\u201c und \u201eWohin\u201c ist offen. Belarus macht keine lauten Statements zu diesem Thema. Wir leben ruhig weiter und verbessern das, was wir haben. Wir machen die Welt besser. Wir \u00fcbernehmen aus der Vergangenheit nur die besten Praktiken und Erfahrungen. Ich sage nirgendwo, dass wir von der Planwirtschaft zur Marktwirtschaft \u00fcbergehen\u201c, betonte Lukaschenko.<\/p>\n<p>Die Unbestimmtheit habe in den letzten Monaten einen hohen Grad erreicht, sagte der Staatschef. \u201eEs ist wirklich schwer, die Situation in der Welt eindeutig einzusch\u00e4tzen. Selbst unsere liberalen Politiker wagen es nicht, \u00fcber irgendwelchen Markt zu reden. Die Gesellschaft tendiert heute nach links, besonders im postsowjetischen Raum Das steht fest. Es wird in der n\u00e4chsten Zeit keine Aufrufe nach radikalen Ver\u00e4nderungen geben. Davon werden sie sich bald \u00fcberzeugen k\u00f6nnen\u201c, zeigte sich Alexander Lukaschenko sicher.<\/p>\n<p>\u201eUnsere slawischen V\u00f6lker haben viel davon gewonnen, dass wir uns nicht in jenen tollen Marktradikalismus st\u00fcrzten\u201c, res\u00fcmierte der Staatschef.<\/p>\n<p><strong>Lukaschenko: Staat macht alles f\u00fcr Frieden und Ruhe in Belarus<\/strong><\/p>\n<p>Der Staat macht alles f\u00fcr Frieden und Ruhe in Belarus. Das erkl\u00e4rte der belarussische Pr\u00e4sident, Alexander Lukaschenko, heute beim Treffen mit Aktivmitgliedern des Belarussischen Jugendverbands, wie ein BelTA-Korrespondent bekanntgab.<\/p>\n<p>\u201eDer Staat macht alles f\u00fcr Frieden und Ruhe in Belarus. Sie m\u00fcssen keine Chance geben, Ihre Kopf, Intelligenz und Energie f\u00fcr destruktive Zwecke zu nutzen. Sie sind Macher. Die Natur und Vererbung legten urspr\u00fcnglich in jedem von Ihnen eine gro\u00dfe innere Kraft des Guten. Und wir Slawen zeichnen uns dadurch von vielen aus\u201c, sagte Alexander Lukaschenko.<\/p>\n<p>Der Pr\u00e4sident stellte fest, dass alle Tatsachen, die mit wichtigen Meilensteinen der Entwicklung der Komsomolbewegung verbunden sind, ohne Zweifel sind. Man k\u00f6nne sie nicht \u00fcberschreiben oder verheimlichen. Sie seien f\u00fcr immer in der Geschichte geblieben. \u201eDie Begriffe der Freundschaft, Br\u00fcderlichkeit, Einheit, Heimatliebe, des Vertrauens in die Zukunft, die zur Hymne der Jugendorganisation der Kommunistischen Partei der Sowjetunion (Komsomol) wurden, verloren nach 100 Jahren an Aktualit\u00e4t nicht. Als die Sowjetunion zerfiel, verga\u00dfen neue Staaten die glorreiche Geschichte von Komsomol. Und wir \u00fcbergaben ihre Fahne unseren Kindern\u201c, so der Staatschef.<\/p>\n<p>Bei der Einrichtung der Jugendorganisation h\u00e4tten wir nichts ausgedacht. Als Grundlage h\u00e4tten wir die Verbindung der Generationen, Nachfolgerschaft und die historische Erinnerung genommen, bemerkte Alexander Lukaschenko.<\/p>\n<p>\u201eSie m\u00fcssen wissen und daran erinnern, dass Sie Nachfolger der Helden sind. Sie m\u00fcssen die Wahrheit \u00fcber die heldenhafte Vergangenheit bewahren und sie dem Nachwuchs erz\u00e4hlen. Sie m\u00fcssen Frieden und Einheit bewahren. Die Fortsetzung der Sache von Komsomolzen besteht im Leben und in der Arbeit f\u00fcr Gl\u00fcck und Wohlstand der k\u00fcnftigen Generationen\u201c, so der Staatschef. (aus BelTA online, 29.10.2018)<\/p>\n<div id=\"attachment_1814\" style=\"width: 1210px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.oewg.org\/wp-content\/uploads\/1200px-Coat_of_arms_of_Belarus_official_svg.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1814\" class=\"size-full wp-image-1814\" src=\"http:\/\/www.oewg.org\/wp-content\/uploads\/1200px-Coat_of_arms_of_Belarus_official_svg.png\" alt=\"\" width=\"1200\" height=\"1200\" srcset=\"https:\/\/www.oewg.org\/wp-content\/uploads\/1200px-Coat_of_arms_of_Belarus_official_svg.png 1200w, https:\/\/www.oewg.org\/wp-content\/uploads\/1200px-Coat_of_arms_of_Belarus_official_svg-150x150.png 150w, https:\/\/www.oewg.org\/wp-content\/uploads\/1200px-Coat_of_arms_of_Belarus_official_svg-300x300.png 300w, https:\/\/www.oewg.org\/wp-content\/uploads\/1200px-Coat_of_arms_of_Belarus_official_svg-768x768.png 768w, https:\/\/www.oewg.org\/wp-content\/uploads\/1200px-Coat_of_arms_of_Belarus_official_svg-1024x1024.png 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1814\" class=\"wp-caption-text\">Auch das Staatswappen symbolisiert die eigenst\u00e4ndige und sozialorientierte Staatspolitik der Republik Belarus<\/p><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Lukaschenko: Gerechtigkeit muss Ideologie des belarussischen Staates zugrunde liegen In der Gesellschaft ist die Nachfrage nach Gerechtigkeit schon immer gro\u00df gewesen. 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