{"id":183,"date":"2012-02-24T08:14:15","date_gmt":"2012-02-24T07:14:15","guid":{"rendered":"http:\/\/www.oewg.org\/?p=183"},"modified":"2012-02-24T15:42:34","modified_gmt":"2012-02-24T14:42:34","slug":"183","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.oewg.org\/?p=183","title":{"rendered":"Historische, politische und sozial\u00f6konomische Entwicklung"},"content":{"rendered":"<p>Die ersten Siedlungen auf dem Gebiet Wei\u00dfrusslands sind vor 27 &#8211; 24 Tausend Jahren entstanden. Im 7. bis 9. Jahrhundert waren hier slawische St\u00e4mme von Dregowitsch, Kriwitsch und Radimitsch ans\u00e4ssig. Die ersten Staatsgebilde in diesem Raum waren F\u00fcrstent\u00fcmer Polozk, Turow und Smolensk. Der erste urkundlich erw\u00e4hnte F\u00fcrst, der Ende des 10. Jahrhunderts in Polozk regierte, war Rogwolod. Seine gr\u00f6\u00dfte Machtentfaltung erlangte das F\u00fcrstentum Polozk im 11.Jahrhundert unter Wseslaw dem Zauberer. In gewissen Zeitr\u00e4umen gerieten die F\u00fcrstent\u00fcmer Polozk und Turow, wie auch andere wei\u00dfrussische Gebiete, unter die Herrschaft von Kiewer F\u00fcrsten. Mit der beginnenden feudalen Zersplitterung l\u00f6sten sie sich in kleinere Teilf\u00fcrstent\u00fcmer auf. Im 10. bis 12. Jahrhundert begann sich in wei\u00dfrussischen Gebieten der Feudalismus durchzusetzen.<\/p>\n<p>Anfang des 13. Jahrhunderts waren wei\u00dfrussische L\u00e4nder und F\u00fcrstent\u00fcmer an der Schaffung des Gro\u00dff\u00fcrstentums Litauen mit beteiligt. Zum Oberhaupt des F\u00fcrstentums wurde Mindowg, der 1253 den K\u00f6nigstitel annahm. Im Laufe des 13. &#8211; 14. Jahrhunderts gliederten sich alle wei\u00dfrussische Territorien ins Gro\u00dff\u00fcrstentum Litauen ein.<\/p>\n<p>Demn\u00e4chst wurden auch Teile ukrainischer und russischer Territorien in das Hoheitsgebiet des Staates eingebunden. Verwaltungsstruktur, sozialwirtschaftliche und kulturelle Entwicklung des Gro\u00dff\u00fcrstentums wurden von der Bev\u00f6lkerung slawischer L\u00e4nder bestimmt. Altwei\u00dfrussisch war von der Mitte des 14. bis Ende des 17. Jahrhunderts Kanzleisprache des Staates.<\/p>\n<p>Das Gro\u00dff\u00fcrstentum Litauen war eines der gr\u00f6\u00dften Staatengebilde in Europa der fr\u00fcheren Neuzeit und konnte an Ansehen weltweit gewinnen. Es kam zum bedeutenden Wachstum der vorhandenen und Entstehen der neuen St\u00e4dte. Enge Handelsbeziehungen mit deutschen Hansest\u00e4dten, Skandinavien, mit \u00f6stlichen und s\u00fcdlichen Nachbarf\u00fcrstent\u00fcmern wurden gekn\u00fcpft. In mehreren wei\u00dfrussischen St\u00e4dten wurde ein System der Selbstverwaltung und Gerichtsbarkeit nach dem Magdeburger Recht geschaffen. Eine solche Stadtverwaltung erhielten Brest(1390), Grodno (1391), Sluzk (1441), Polozk (1498) und Minsk (1499). 1517 druckte der gro\u00dfe wei\u00dfrussische Humanist und Aufkl\u00e4rer Franzisk Skorina, geb\u00fcrtig in Polozk, die Bibel in wei\u00dfrussischer Sprache. Damit besa\u00dfen die Wei\u00dfrussen als dritte Nation nach den Deutschen und den Tschechen eine gedruckte Bibel in ihrer Muttersprache.<\/p>\n<p>Im Jahre 1588 wurde das dritte Statut des Gro\u00dff\u00fcrstentums Litauen &#8211; ein gesamtstaatliches Gesetzbuch f\u00fcr unterschiedliche Rechtsbereiche &#8211; ver\u00f6ffentlicht. Das Statut war in Wei\u00dfrussisch verfasst und stellte damals die einzige vollst\u00e4ndige Zusammenf\u00fchrung von Gesetzen in Europa nach r\u00f6mischem Recht bis zum Napoleon-Kodex, der 1804 angenommen wurde, dar.<\/p>\n<p>Infolge der Union von Lublin schlossen sich 1569 das Gro\u00dff\u00fcrstentum Litauen und Polen zu einem Bundesstaat &#8211; Rzecz Pospolita &#8211; zusammen. Nach drei Teilungen der Rzecz Pospolita Ende des 18. Jahrhunderts fiel das wei\u00dfrussische Territorium an Russland.<\/p>\n<p>In den vergangenen Jahrhunderten war Wei\u00dfrussland Hauptschauplatz mehrerer Kriege, die enorme Verw\u00fcstungen angerichtet, zahlreiche Menschenopfer und schwerste materielle Sch\u00e4den verursacht hatten: russisch-polnischer Krieg 1654-1667, Nordischer Krieg 1700-1721, Krieg 1812 gegen Napoleon. Mit dem Eintritt Russlands in den 1. Weltkrieg wurde auf wei\u00dfrussischem Gebiet der Ausnahmezustand angeordnet. Bis September 1915 war der westliche Teil Wei\u00dfrusslands durch deutsche Truppen besetzt. Mit dem Sturz des Zarismus in Russland infolge der Februarrevolution 1917 wurde das politische Geschehen auch in Wei\u00dfrussland aktiver. Nach dem Sieg der Revolution in Petrograd wurde in Minsk am 25.Oktober 1917 die Sowjetmacht verk\u00fcndet.<\/p>\n<p>Am 1. Januar 1919 wurde in Smolensk die Belarussische Sozialistische Sowjetrepublik (BSSR) proklamiert. Aber schon im Februar 1919 wurde, angesichts damaliger politischer Verh\u00e4ltnisse, eine Litauisch-Belarussische Sozialistische Sowjetrepublik mit der Hauptstadt Wilna geschaffen.<\/p>\n<p>Am 31. Juli 1920 wurde nach der Aufhebung der polnischen Besatzung (vom August 1919 bis Juli 1920) die Unabh\u00e4ngigkeit der BSSR ausgerufen.<br \/>\n1921 gingen nach dem Vertrag von Riga westliche Landesteile Wei\u00dfrusslands an Polen \u00fcber.<\/p>\n<p>Am 30. Dezember 1922 trat die BSSR der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken (UdSSR) bei. 1939 kam es zur Wiedervereinigung Westwei\u00dfrusslands mit der BSSR.<\/p>\n<p>Am 22.Juni 1941 \u00fcberfielen die Hitlertruppen treubr\u00fcchig die Sowjetunion. Nach zwei Monaten stand das ganze Gebiet Wei\u00dfrusslands unter faschistischer Besatzung. Mit dem Ausbruch des Gro\u00dfen Vaterl\u00e4ndischen Krieges entfaltete sich in der okkupierten Republik eine massenhafte Partisanenbewegung, an der 370 Tausend B\u00fcrger aktiv beteiligt waren.<\/p>\n<p>Im Juli 1944 haben sowjetische Truppen im Zuge der Belarussischen Offensivoperation ganz Wei\u00dfrussland befreit. Dieser Krieg, der von den Hitlerfaschisten entfesselt worden war, war f\u00fcr schwerste Verluste verantwortlich: jeder vierte Bewohner der Republik ist ums Leben gekommen, alle St\u00e4dte wurden zerst\u00f6rt, mehr als 9000 D\u00f6rfer niedergebrannt.<\/p>\n<p>In Anerkennung des Beitrags des wei\u00dfrussischen Volkes zur Zerschlagung des Hitlerfaschismus und in Ehrung der dabei gebrachten zahllosen Opfer wurde die BSSR im Jahre 1945 in die Organisation der Vereinten Nationen als Gr\u00fcndungsmitglied aufgenommen.<\/p>\n<p>Im letzten Jahrhundert ist das Territorium des Landes von einer weiteren, einer technologischen Katastrophe heimgesucht worden. Im April 1986 ereignete sich ein Supergau im ukrainischen Kernkraftwerk Tschernobyl an der Grenze zu Wei\u00dfrussland. \u00dcber zwei drittel des gesamten radioaktiven Niederschlags hat die Republik abbekommen. Der angerichtete \u00f6kologische, menschliche und sozial\u00f6konomische Schaden war enorm.<\/p>\n<p>Trotz dieses immensen R\u00fcckschlags entwickelte sich die BSSR zum industriellen Herz der Sowjetunion.<\/p>\n<p>Am 27. Juli 1990 verabschiedete der Oberste Sowjet der BSSR die staatliche Unabh\u00e4ngigkeitserkl\u00e4rung Wei\u00dfrusslands, die im August 1991 zum Verfassungsgesetz erhoben wurde. Seit 19. September 1991 hei\u00dft das Land \u201eRepublik Belarus\u201c.<\/p>\n<p>Im Dezember 1991 unterzeichneten die Staats- und Regierungschefs Russlands, der Ukraine und Belarus in Wiskuli im belarussischen Urwald von Belaja Wesha die Urkunde \u00fcber die K\u00fcndigung des Unionsvertrages von 1922. Belarus wurde unabh\u00e4ngig und souver\u00e4n. Am 15. M\u00e4rz 1994 wurde eine neue Verfassung angenommen, in der Belarus zu einem unitarischen, demokratischen Rechtsstaat mit pr\u00e4sidialer Regierungsform verk\u00fcndet wurde.<\/p>\n<p>Am 10.Juli 1994 wurde Alexander Lukaschenko zum ersten Staatspr\u00e4sidenten der Republik Belarus gew\u00e4hlt. Die innenpolitische Entwicklung von Belarus war zu dem Zeitpunkt sehr angespannt. Die Regierung orientierte sich stark an der desastr\u00f6sen Politik Boris Jelzins in Russland. Gro\u00dfe Teile des damaligen Obersten Sowjets blockierten jede Entscheidung. Das Parlament vermochte praktisch kein einziges Gesetz anzunehmen. Belarus bewegte sich an den Rand einer Staatskrise hin. Lukaschenko wandte sich an das Volk, f\u00fchrte 1996 ein Referendum \u00fcber die ver\u00e4nderte Verfassung mit Priorit\u00e4t f\u00fcr eine st\u00e4rkere Exekutive und einen Pr\u00e4sidenten als Garant f\u00fcr die Stabilit\u00e4t des Landes durch. 84% der W\u00e4hler votierten f\u00fcr diese \u00c4nderungen in der Verfassung.<\/p>\n<p>Im April 1996 wurde der Vertrag \u00fcber eine tiefere wirtschaftliche Integration und die Schaffung einer Gemeinschaft zweier Staaten mit der Russischen F\u00f6deration signiert. Im weiteren Verlauf wurde eine h\u00f6here Stufe der Integration angestrebt. Am 8. Dezember 1999 unterschrieben die Pr\u00e4sidenten der Russischen F\u00f6deration und der Republik Belarus den Vertrag \u00fcber die Gr\u00fcndung eines Staatenbundes. Im Zuge der Integrationsprozesse wurde der Entwurf einer Verfassungsakte erarbeitet, welcher gleiche Rechte f\u00fcr Belarus und Russland als zwei souver\u00e4ne Staaten garantiert. Aktuell wird diese Union, unter Wahrung der Souver\u00e4nit\u00e4t der einzelnen Teilnehmer (zur Zeit Belarus, Russland, Kasachstan) zur Eurasischen Wirtschaftsunion weiterentwickelt.<\/p>\n<p>Nach den Pr\u00e4sidentschaftswahlen in Belarus im September 2001, bei denen sich Alexander Lukaschenko mit \u00fcber 75% der abgegebenen Stimmen gegen zwei andere Kandidaten behaupten konnte und in seinem Amt f\u00fcr die zweite Frist best\u00e4tigt wurde, sind neue Voraussetzungen f\u00fcr weitere kontinuierliche Entwicklung des Landes entstanden. Das Staatsoberhaupt hat eine Grundsatzerkl\u00e4rung mit konkreten Vorschl\u00e4gen \u00fcber neue Schritte im Bereich der Demokratisierung der Gesellschaft und der Umgestaltung der Wirtschaft abgegeben. Nachdem es gelungen war, das vorhandene Wirtschaftspotential aufrechtzuerhalten und auszubauen, sowie eine wilde, unkontrollierte Schock-Privatisierung zu vermeiden, ging man im Lande zu einer n\u00e4chsten Phase \u00fcber. Behutsame wirtschaftliche Liberalisierung auf der Mikro- teilweise auch auf der Makroebene wurde gestartet, ein Modell der sozial-wirtschaftlichen Entwicklung in Belarus wurde erarbeitet, das auf eine kontinuierliche Schaffung der effizienten sozial-orientierten und staatlich kontrollierten Marktwirtschaft abzielt. Ein neuer Investitionskodex wurde geschaffen und Sonderwirtschaftszonen (v.a. f\u00fcr den Know-How- und Technologie- Transfer) er\u00f6ffnet. Man m\u00f6chte die Selbstbestimmung \u00fcber die wirtschaftliche Entwicklung des Landes erhalten und weiterentwickeln. Heute betr\u00e4gt der Anteil des gesellschaftlichen\/\u00f6ffentlichen Sektors in der Produktion ca. 70%. Hingegen gibt es im Bereich der mittelst\u00e4ndischen Unternehmen etliche Kooperationen, auch gr\u00f6\u00dfere ausl\u00e4ndische Unternehmen sind am belarussischen Markt aktiv.<\/p>\n<p>Die belarussische Au\u00dfenpolitik ist von einer \u201eMultivektoralit\u00e4t\u201c gepr\u00e4gt. In diesem Sinne unterh\u00e4lt das Land mit den meisten anerkannten Staaten der Welt bilaterale Beziehungen. Eine bevorzugte Vertiefung der Beziehungen ist mit Russland und dem GUS-Raum aber dar\u00fcber hinaus vor allem zu lateinamerikanischen L\u00e4ndern wie Venezuela, Kuba und Brasilien, aber auch China und neuerdings zu afrikanischen L\u00e4ndern erkennbar. Belarus versucht seit vielen Jahren auch mit der EU und den USA korrekte und beiderseitig vorteilhafte Beziehungen zu f\u00fchren (z.B. Teilnahme an der \u201e\u00f6stlichen Partnerschaft\u201c). Diese Bem\u00fchungen werden jedoch leider in den letzten Jahren durch die Einmischung in inner-belarussische Angelegenheiten und Sanktionen gegen belarussische Repr\u00e4sentanten und Wirtschaftssubjekte seitens der USA und EU ersch\u00fcttert.<\/p>\n<p>Belarus geh\u00f6rt heute zu den stabilsten Regionen auf dem postsowjetischem Raum. Spannungen aufgund der Ethnie oder der Konfession sind im Land unbekannt.\u00a0Die Kriminalit\u00e4tsrate ist vergleichsweise niedrig. Laut dem Bericht des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen (United Nations Development Programme, UNDP) 2011 nimmt Belarus in der Liste der 187 L\u00e4nder der Welt hinsichtlich des Index f\u00fcr menschliche Entwicklung (Human Development Index, HDI) den 65.Platz ein. Nach diesem Parameter liegt Belarus vor allen GUS-Staaten und einigen EU-Mitgliedsl\u00e4ndern und geh\u00f6rt zur L\u00e4ndergruppe mit hohem HDI. Dem UNICEF-Bericht 2011 zufolge erreichte Belarus die niedrigste Kindersterblichkeitsrate bei Kindern unter 5 Jahren im GUS-Raum und hat ein weitaus h\u00f6heres Ranking als z.B. Qatar, Lettland, Mazedonien, Rum\u00e4nien, Bulgarien, Serbien, Slowakei und die USA. Diese Fakten sind nicht zuletzt dem Erhalt des Sozialstaats zu verdanken.<\/p>\n<p>Nationalfeiertag der Republik Belarus ist der Tag der Unabh\u00e4ngigkeit, der am 3.Juli gefeiert wird. An diesem Tag 1944 wurde Minsk von den faschistischen Okkupanten befreit.<\/p>\n<p>Exkurs Landessprache: Die Wei\u00dfrussische Sprache wird nominell von ca. 7,9 Millionen Menschen als Muttersprache gesprochen. Von diesen lebt eine Minderheit in Polen bei Bialystok, die Mehrheit jedoch in Wei\u00dfrussland (Belarus), wo es neben dem Russischen eine der beiden Amtssprachen ist. Die gro\u00dfe Mehrheit der Wei\u00dfrussen verwendet jedoch Russisch als Alltagssprache.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die ersten Siedlungen auf dem Gebiet Wei\u00dfrusslands sind vor 27 &#8211; 24 Tausend Jahren entstanden. Im 7. bis 9. Jahrhundert waren hier slawische St\u00e4mme von Dregowitsch, Kriwitsch und Radimitsch ans\u00e4ssig. 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