{"id":2085,"date":"2020-03-29T10:47:53","date_gmt":"2020-03-29T09:47:53","guid":{"rendered":"http:\/\/www.oewg.org\/?p=2085"},"modified":"2020-03-29T10:48:10","modified_gmt":"2020-03-29T09:48:10","slug":"gedenkstaette-in-trostenez-aussenministerium-und-botschaft-oesterreichs-feiern-1-gruendungsjahr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.oewg.org\/?p=2085","title":{"rendered":"Gedenkst\u00e4tte in Trostenez: Au\u00dfenministerium und Botschaft \u00d6sterreichs feiern 1. Gr\u00fcndungsjahr"},"content":{"rendered":"<p>Das Au\u00dfenministerium unterst\u00fctzte die Initiative der Botschafterin \u00d6sterreichs, Aloisia W\u00f6rgetter, das 1. Gr\u00fcndungsjahr der Gedenkst\u00e4tte \u201eDas Massiv der Namen\u201c zu feiern. Die Vertreter des Au\u00dfenministeriums und die Botschafterin legten die Blumen am Denkmal f\u00fcr die \u00f6sterreichischen Opfer in Trostenez als Solidarit\u00e4tszeichen und Unterst\u00fctzung bei gemeinsamen Bem\u00fchungen um die Wachhaltung der Erinnerung an die Trag\u00f6die des Zweiten Weltkrieges nieder. Das gab der Pressedienst des Au\u00dfenministeriums bekannt.<\/p>\n<p>Das Mahnmal \u201eDas Massiv der Namen\u201c wurde in der Gedenkst\u00e4tte Trostenez f\u00fcr die Erinnerung an die \u00f6sterreichischen Juden errichtet, die im Vernichtungslager Trostenez w\u00e4hrend des Zweiten Weltkrieges ums Leben kamen. Die feierliche Enth\u00fcllung des Denkmals fand am 28. M\u00e4rz 2019 statt. Am Festakt beteiligten sich der belarussische Pr\u00e4sident Alexander Lukaschenko und der Bundeskanzler \u00d6sterreichs Sebastian Kurz. \u201eDie Zusammenarbeit der Seiten bei der Umsetzung des Projekts zur Schaffung und Errichtung des Denkmals zeugt von einer guten Kooperation im humanit\u00e4ren Bereich und im Bereich der Kultur und ist wichtiger Faktor f\u00fcr eine aktive Entwicklung belarussisch-\u00f6sterreichischer Beziehungen im Allgemeinen\u201c, betonte das Au\u00dfenministerium.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend des offiziellen Besuches des belarussischen Staatschefs in \u00d6sterreich im November vorigen Jahres wurden dem Museum \u201eHaus der Geschichte \u00d6sterreich\u201c in Wien einige Gegenst\u00e4nde \u00fcberreicht, die den \u00f6sterreichischen B\u00fcrgern geh\u00f6rten. Die Befunde wurden bei Ausgrabungen entdeckt. \u201eMan will die bilaterale Zusammenarbeit bei Geschichtsforschungen und Errichtung von Denkm\u00e4lern fortsetzen, Kontakte zwischen Wissenschaftlern und Museen von Belarus und \u00d6sterreich ausbauen\u201c, hie\u00df es aus dem Au\u00dfenministerium.<\/p>\n<p>Die Aktion, die anl\u00e4sslich des 1. Gr\u00fcndungsjahres der Gedenkst\u00e4tte veranstaltet wurde, hat einen symbolischen Charakter im Vorfeld der Feierlichkeiten zu Ehre des 75. Siegesjahres des sowjetischen Volkes im Gro\u00dfen Vaterl\u00e4ndischen Krieg, hie\u00df es aus dem Au\u00dfenministerium.<\/p>\n<p>Die \u00f6sterreichische Botschaft stellte mit Bedauern fest, dass eine Gro\u00dfveranstaltung wegen der epidemiologischen Lage nicht m\u00f6glich war. \u201eWegen der Situation in der Welt und in \u00d6sterreich k\u00f6nnen wir uns nicht versameln, deshalb haben wir beschlossen, miteinander zu telefonieren und eine Videokonferenz zu organisieren\u201c, sagte Aloisia W\u00f6rgetter. Die Botschafterin sprach mit vielen Teilnehmern der feierlichen Er\u00f6ffnung der Gedenkst\u00e4tte in Trostenez sowie mit Vertretern der j\u00fcdischen Gemeinden.<\/p>\n<p>Abgeordneter der Repr\u00e4sentantenkammer, Waleri Woronezki, der sich auch per Videokonferenz an der Veranstaltung beteiligte, unterstrich die wichtige vereinigende Rolle der historischen Erinnerung. \u201eIch bin sicher, dass unsere gemeinsame Geschichte, die durch zahlreiche Opfer von Trostenez gepr\u00e4gt ist, heute zu einemm Vers\u00f6hnungsfaktor wird und uns Kr\u00e4fte f\u00fcr Weiterentwicklung geben wird, damit niemals etwas \u00c4hliches wieder passiert. Wir m\u00fcssen diese Ereignisse nie vergessen, die Erinnerung daran wachhalten und gemeinsam in die Zukunft blicken\u201c, sagte er.<\/p>\n<p>Als Erinnerung an die Opfer des Nazismus \u00fcbertr\u00e4gt der Fernsehsender ONT den Film \u201eSonderghetto\u201c. (aus belTA online, 27.03.2020)\u00a0<a href=\"http:\/\/www.oewg.org\/wp-content\/uploads\/000022_1585317898_49241_big.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-2088\" src=\"http:\/\/www.oewg.org\/wp-content\/uploads\/000022_1585317898_49241_big.jpg\" alt=\"\" width=\"870\" height=\"486\" srcset=\"https:\/\/www.oewg.org\/wp-content\/uploads\/000022_1585317898_49241_big.jpg 870w, https:\/\/www.oewg.org\/wp-content\/uploads\/000022_1585317898_49241_big-300x168.jpg 300w, https:\/\/www.oewg.org\/wp-content\/uploads\/000022_1585317898_49241_big-768x429.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 870px) 100vw, 870px\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Au\u00dfenministerium unterst\u00fctzte die Initiative der Botschafterin \u00d6sterreichs, Aloisia W\u00f6rgetter, das 1. Gr\u00fcndungsjahr der Gedenkst\u00e4tte \u201eDas Massiv der Namen\u201c zu feiern. 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