{"id":593,"date":"2012-12-03T10:27:10","date_gmt":"2012-12-03T09:27:10","guid":{"rendered":"http:\/\/www.oewg.org\/?p=593"},"modified":"2012-12-03T10:27:10","modified_gmt":"2012-12-03T09:27:10","slug":"makej-eu-will-entwicklung-der-gesellschaft-und-wirtschaft-in-belarus-bestimmen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.oewg.org\/?p=593","title":{"rendered":"Makej: EU will Entwicklung der Gesellschaft und Wirtschaft in Belarus bestimmen"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.oewg.org\/wp-content\/uploads\/Makej-Belta.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-594\" title=\"Makej Belta\" src=\"http:\/\/www.oewg.org\/wp-content\/uploads\/Makej-Belta.jpg\" alt=\"\" width=\"120\" height=\"140\" \/><\/a>Die Europ\u00e4ische Union will die weitere Entwicklung von Gesellschaft und Wirtschaft in Belarus h\u00f6chstpers\u00f6nlich bestimmen. Das erkl\u00e4rte der belarussische Au\u00dfenminister Wladimir Makej im Interview mit der russischen Zeitung \u201eKrasnaja swesda\u201c (Roter Stern). Das volle Interview wurde in russischer Sprache auf der offiziellen Webseite des Au\u00dfenministeriums ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n<p>In Bezug auf die EU-Politik gegen\u00fcber Belarus soll der Au\u00dfenminister gesagt haben, dass die Europ\u00e4ische Union darauf abziele, Weichen f\u00fcr die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung von Belarus zu bestimmen, ohne an m\u00f6gliche Konsequenzen zu denken. Belarus lehne eine derartige \u00a0Einmischung in innere Angelegenheiten strickt ab und behaupte sein souver\u00e4nes Recht auf Selbstbestimmung.<\/p>\n<p>\u201eWir sind \u00fcberzeugt, dass die T\u00fcr zum vollwertigen konfliktfreien Dialog nur seitens der EU ge\u00f6ffnet werden kann. Europa besitzt den Schl\u00fcssel, wir mischen uns in innere Angelegenheiten unserer Nachbarstaaten nicht ein. Am Vertrauensschwund in den Beziehungen zwischen Belarus und Europa ist die EU schuld. Und sie soll den Schaden beheben\u201c, meint Makej.<\/p>\n<p>Belarus sei zum Dialog bereit, betonte der Minister erneut. \u201eWenn Br\u00fcssel in der Tat und nicht zum Schein seine Bereitschaft zu gleichberechtigten und respektvollen Beziehungen mit Belarus bekundet, werden wir ihm entgegenkommen. Das w\u00fcrde im Interesse ganz \u00a0Europas liegen. Bislang sehen wir seitens der EU kein Verst\u00e4ndnis f\u00fcr diese Situation.\u201c<\/p>\n<p>Der Au\u00dfenminister erinnerte an die 2011 von der EU verh\u00e4ngten Sanktionen gegen belarussische Amtspersonen und Unternehmen (243 Personen und 32 Unternehmen). \u201eUngeachtet dessen weisen belarussisch-europ\u00e4ische Wirtschaftsbeziehungen eine positive Dynamik auf. Der gegenseitige Umsatz betrug in den Monaten Januar bis September $21,4 Mrd., Exporte lagen bei $14,9 Mrd., Importe \u2013 bei $6,5 Mrd.\u201c<\/p>\n<p>Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Handel mit EU sei f\u00fcr alle Partner lukrativ, mit Aufhebung bestehender politischer Barrieren k\u00f6nnten diesem Zusammenwirken neue Impulse verliehen werden. Leider seien europ\u00e4ische Staaten immer noch in alten Denkschemata verstrickt, res\u00fcmierte Makej. (aus BelTA online 03.12.2012)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Europ\u00e4ische Union will die weitere Entwicklung von Gesellschaft und Wirtschaft in Belarus h\u00f6chstpers\u00f6nlich bestimmen. Das erkl\u00e4rte der belarussische Au\u00dfenminister Wladimir Makej im Interview mit der russischen Zeitung \u201eKrasnaja swesda\u201c (Roter Stern). 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