{"id":940,"date":"2013-10-17T14:08:45","date_gmt":"2013-10-17T13:08:45","guid":{"rendered":"http:\/\/www.oewg.org\/?p=940"},"modified":"2013-10-17T14:08:45","modified_gmt":"2013-10-17T13:08:45","slug":"uber-die-freiheit-und-die-zukunft-der-nationen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.oewg.org\/?p=940","title":{"rendered":"\u00dcber die &#8220;Freiheit&#8221; und die Zukunft der Nationen"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.oewg.org\/wp-content\/uploads\/Globus1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft  wp-image-942\" title=\"Globus\" src=\"http:\/\/www.oewg.org\/wp-content\/uploads\/Globus1.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.oewg.org\/wp-content\/uploads\/Globus1.jpg 200w, https:\/\/www.oewg.org\/wp-content\/uploads\/Globus1-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/a>In seiner starken Vision f\u00fcr die Zukunft misst der Pr\u00e4sident von Belarus, Alexander Lukaschenko, trotz Globalisierung die Hauptbedeutung den souver\u00e4nen Staaten und Nationen bei. Darum ging es heute beim Kolloquium an der Staatlichen Kuleschow-Universit\u00e4t Mogiljow, berichtet die Telegraphenagentur BelTA.<\/p>\n<p>\u201eDie derzeitige beispiellose technologische Revolution im Informationsbereich hat weitreichende Folgen f\u00fcr die Gesellschaft mitgebracht. Die r\u00e4umliche Dimension schrumpft mehr und mehr, und die zeitliche Dimension scheint stetig abzunehmen. Die meisten Wirtschaftsprozesse werden l\u00e4ngst auf supranationaler Ebene geregelt. Unsere Forscher entdeckten Unglaubliches: sie haben schon menschliches Leben geklont und sind damit dem Traum vom ewigen Leben ein gutes St\u00fcck n\u00e4her gekommen. Dies und vieles andere macht deutlich, dass wir vor einer globalen Zivilisationswende stehen, wo das moralische Fundament oft ins Wanken ger\u00e4t\u201c, sagte Alexander Lukaschenko.<\/p>\n<p>\u201eBei der Globalisierung sind aber auch schwerwiegende Folgen f\u00fcr die Menschen zu erwarten. Die mit der Globalisierung einhergehende Transformation im geistigen Bereich f\u00f6rdert den Verfall moralischer Prinzipien in der Gesellschaft. Nationale und kulturelle Unterschiede verblassen. Ins Rampenlicht r\u00fcckt die englischsprachige Neokultur, wo amerikanische Standards vorherrschend sind\u201c, f\u00fcgte das Staatsoberhaupt hinzu.<\/p>\n<p>\u201eHin und wieder taucht aber die Frage \u00fcber das Schicksal von souver\u00e4nen Staaten und einzelnen Nationen in der modernen Welt auf\u201c, betonte der Pr\u00e4sident. In diesem Zusammenhang erinnerte Alexander Lukaschenko an die zahlreichen Strapazen der Belarussen auf dem Weg zur eigenen Staatlichkeit. \u201eEin unabh\u00e4ngiger Staat garantiert unserem Volk die Freiheit\u201c, unterstrich er.<\/p>\n<p>\u201eFreiheitsstreben und Wunsch der V\u00f6lker auf Selbstbestimmung pr\u00e4gen die Stimmung auch in Europa\u201c, sagte der Staatschef und f\u00fchrte als Beispiel solche L\u00e4nder wie Schottland, Belgien, Spanien und Katalonien an.<\/p>\n<p>\u201eIch blicke in die Zukunft der einzelnen Nationen und souver\u00e4nen Staaten eher optimistisch. Trotz Globalisierung werden die Begriffe \u201eHeimat\u201c, \u201eVaterland\u201c, \u201eUnabh\u00e4ngigkeit\u201c noch lange nicht in Vergessenheit geraten\u201c, meint Alexander Lukaschenko.<\/p>\n<p>Ferner bemerkte er: \u201eBelarus, als Land an der Kreuzung westlicher und \u00f6stlicher Traditionen, hat einzigartige spirituelle Erfahrungen. Frieden, Harmonie und gegenseitige Hilfe sind h\u00f6chste Priorit\u00e4ten in unserem Land\u201c.<\/p>\n<p>Beim heutigen Treffen mit Studenten fokussiert sich Pr\u00e4sident vorwiegend auf die weitere Entwicklung von Belarus mit R\u00fccksicht auf globale Probleme der modernen Zivilisation. Auch die Studenten bekommen die M\u00f6glichkeit, ihre Meinungen zu diesem facettenreichen Thema w\u00e4hrend der Gespr\u00e4chsrunde zum Ausdruck zu bringen.<\/p>\n<p><strong>&#8220;Freiheit ist keine Willlk\u00fcr, sondern Frieden und Ordnung in der Gesellschaft&#8221;<\/strong><\/p>\n<p>Der belarussische Pr\u00e4sident versteht \u201eFreiheit\u201c als gesellschaftlichen Frieden und Ordnung \u2013 keinesfalls aber als Willk\u00fcr. Das erkl\u00e4rte er heute w\u00e4hrend des Kolloquiums f\u00fcr Studenten der Staatlichen Kuleschow-Universit\u00e4t Mogiljow.<\/p>\n<p>\u201eF\u00fcr viele ist die Auffassung von Freiheit sehr primitiv \u2013 tun, was man tun will. Aber es gilt der Satz: Deine Freiheit endet dort, wo die Freiheit des anderen beginnt\u201c, sagte der Staatschef. \u201eMan darf nicht unter Freiheit das verstehen, was uns oft vorgegaukelt wird. Ich verstehe die Freiheit im weiten Sinne des Wortes. Freiheit ist keine Willk\u00fcr, das ist ein ruhiges und friedliches Leben, das ist gesellschaftliche Ordnung. Ich m\u00f6chte, dass diese Auffassung von Freiheit im Vordergrund steht. Und nicht blo\u00df Meinungsfreiheit. Meinetwegen darf jeder sagen was er will. Nur sollte man lernen, anderen zuzuh\u00f6ren, aus fremden Erfahrungen zu lernen, besonders wenn das Erfahrungen der \u00e4lteren Generation sind\u201c, sagte Alexander Lukaschenko.<\/p>\n<p>Der Pr\u00e4sident m\u00f6chte die junge Generation einen eigenen Weg gehen sehen. \u201eWiederholt nicht die Fehler eurer Eltern, sondern lernt aus ihrer Lebenserfahrung und geht euren eigenen Weg\u201c, sagte er. (BelTA online, 17.10.2013)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In seiner starken Vision f\u00fcr die Zukunft misst der Pr\u00e4sident von Belarus, Alexander Lukaschenko, trotz Globalisierung die Hauptbedeutung den souver\u00e4nen Staaten und Nationen bei. Darum ging es heute beim Kolloquium an der Staatlichen Kuleschow-Universit\u00e4t Mogiljow, berichtet die Telegraphenagentur BelTA. \u201eDie &hellip; <a href=\"https:\/\/www.oewg.org\/?p=940\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[20,7,19],"tags":[],"class_list":["post-940","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-aktuelles","category-aussenpolitik","category-historische-politische-und-sozialokonomische-entwicklung"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.oewg.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/940","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.oewg.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.oewg.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.oewg.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.oewg.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=940"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.oewg.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/940\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":945,"href":"https:\/\/www.oewg.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/940\/revisions\/945"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.oewg.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=940"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.oewg.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=940"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.oewg.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=940"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}