EURO-Landhockey in Wien 18.-21.05.

Bei der EURO-Landhockey spielen in Wien auch 2 belarussische Mannschaften: HC Minsk und SC Stroitel Brest.

Ort: Rustenschacherallee 9, 1020 Wien

Die Details zum Bewerb, Ort und den Teams finden Sie hier: Eurohockey-Vienna

Wir wünschen den belarussischen Teams einen schönen Aufenthalt und viel Erfolg!

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9. Mai “Tag des Sieges” in Wien

Die Delegation der ÖWG mit Peter Bachmaier, David Stockinger, Charlotte Rombach, Thomas Kopalek, Veteranin Sinaida u. a. am Denkmal der sowjetischen Armee

Tag des Sieges am 9. Mai 2018 in Wien

 

Der Vorstand und Mitglieder der ÖWG beteiligten sich am 9. Mai 2018 wieder, wie in den vergangenen Jahren, gemeinsam mit den Botschaftern der Russischen Föderation, von Belarus und der anderen ex-sowjetischen Länder. an der Kranzniederlegung am Denkmal der sowjetischen Armee aus Anlass des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg. Wir sind der Meinung, dass dieser Gedenktag heute seine Bedeutung für die „Befreiung und Unabhängigkeit der Völker Europas“ hat (wie es in der Inschrift auf dem Denkmal heißt, die von dem bedeutenden Dichter Sergej Michalkow, dem Schöpfer der sowjetischen und der russischen Hymne, stammt).

In Russland wurde die traditionelle „Siegesparade“ nach dem Zerfall der Sowjetunion abgeschafft. Im Jahr 2005 wurde sie mit einem veränderten Inhalt und einer neuen Ausrichtung wieder aufgenommen. Der Tag wird in Russland und Belarus wie in den anderen Ländern heute nicht als der Sieg einer Ideologie oder als Sieg über ein anderes Volk sondern als ein Tag der nationalen Befreiung vom Hitlerfaschismus und Unabhängigkeit mit russischen Fahnen und dem schwarz-orangen St. Georgsband begangen, das an den Befreiungskampf gegen Napoleon und an das Band des Garde-Ordens der Roten Armee während des 2. Weltkriegs erinnert. Am 9. Mai 2018 sagte Putin in seiner Rede auf dem Roten Platz: „Unser Volk hat mit beispiellosem Mut die Ehre und Unabhängigkeit des Vaterlands verteidigt.“ Die Delegation der ÖWG wurde auch zum traditionellen Empfang in die Botschaft der Russischen Föderation eingeladen, bei dem es kulinarische Köstlichkeiten aus vielen ehemaligen Sowjetrepubliken gab. Wir nutzten auch die Möglichkeit für interessante Gespräche mit dem russischen Botschafter und der belarussischen Botschafterin.

Am Abend des 9. Mai nahmen etwa 1000 Personen (300 mehr als voriges Jahr) am „Marsch des Unsterblichen Regiments“ am Schwarzenbergplatz teil, bei dem die Menschen mit Porträts und Fahnen ihrer Väter, Großväter und Verwandten, die im Großen Vaterländischen Krieg gekämpft hatten, gedachten. Die ÖWG schloss sich ihrem verdienten Mitglied Charlotte Rombach an, die ein Porträt ihres Vaters Heribert Hütter mit sich trug, der Soldat in der sowjetischen Armee war. In Moskau beteiligten sich zur gleichen Zeit etwa 1 Million Menschen mit Wladimir Putin an der Spitze am Marsch des Unsterblichen Regiments.

Beim Empfang in der Russischen Botschaft mit der belarussischen Botschaftern Elena Kupchina und Botschaftsrat Andrei Yaroshkin
Der Veteran Vladimir Raspolichin kommandierte das “Unsterbliche Regiment”
Über 1000 Leute nahmen heuer teil.
Der Botschafter Russlands, Dmitri Ljubinski, mit Charlotte Rombach, beim Marsch des Unsterblichen Regiments
Charlotte Rombach mit dem Porträt ihres Vaters Heribert Hütter, Soldat der Roten Armee, und Thomas Lösch mit Fahne

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Handball: Österreich trifft im WM – Play Off auf Weißrussland

Janko Bozovic (AUT)

Von 09. bis 27. Jänner 2019 findet in Deutschland und Dänemark die 26. Handball Männer Weltmeisterschaft statt. Mitte Juni kämpfen die letzten Männer Handball Nationalteams, unter anderem auch Österreich und Weißrussland, um das Ticket für die Weltmeisterschaft. Im ersten Spiel trifft dabei Österreich auswärts am 10. Juni in Minsk auf Weißrussland. Nur wenige Tage später, am 13. Juni findet das Rückspiel in der Wiener Erste Bank Arena statt. Für beide Mannschaften geht es um alles oder nichts. Bei zwei Siegen bzw. dem besseren Punkteverhältnis qualifiziert sich entweder Weißrussland oder Österreich für die Weltmeisterschaft.

Bereits bei der letzten Europameisterschaft im Jänner 2018 trafen Österreich und Weißrussland aufeinander. Damals verlor das Team vom österreichischen Headcoach Patrekur Jóhannesson nur ganz knapp und musste mit einem Endstand von 26:27 als Verlierer den Platz räumen und verpasste somit einen Fixplatz für die EM – Hauptrunde. Weißrussland zog durch den Sieg über Österreich in die Hauptrunde ein und beendete die Europameisterschaft schlussendlich auf dem zehnten Tabellenplatz.

Im Juni geht es nun im großen Showdown um Alles. Beide Teams wollen sich für die Weltmeisterschaft qualifizieren und werden um jeden einzelnen Punkt kämpfen.

Mitglieder der Österreichisch – Weißrussischen Gesellschaft erhalten ab einer Gruppengröße von 20 Personen vergünstigte Tickets für das WM Play Off Spiel in der Erste Bank Arena in Wien. Bitte wenden Sie sich für die Ticketingbestellung an …..

Vergünstigte Tickets im Weißrussischen Sektor:

Erwachsene: € 19 ,-
Jugendliche 6 – 15 Jahre: € 11,-

Einzeltickets für das bevorstehende Länderspiel im Weißrussland Sektor erhalten Sie über den Ticketing-Webshop des Österreichischen Handballbundes.

Ticketshop: http://www.oehb.at/de/infos-service/ticket-shop

Sektor Weißrussland – Kategorie 2:

Erwachsene: € 28,60 ,-
Jugendliche 6 – 15 Jahre: € 18,70 ,-

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“Arbeit, Frieden, 1.Mai!”- Gewerkschaftsföderation muss einen essentiellen Einfluss ausüben

Die Gewerkschaftsföderation muss einen essentiellen Einfluss ausüben. Das erklärte heute der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko beim Treffen mit dem Vorsitzenden der Belarussischen Gewerkschaftsföderation, Michail Orda.

Alexander Lukaschenko sei Anhänger eines essentiellen Einflusses der Gewerkschaftsföderation, damit man sehe, was in Belegschaften vor sich geht, und Interessen der Menschen verteidigt werden. […] Sie kennen doch die Politik unserer Unternehmer. Man muss sehen, was in Belegschaften vor sich geht“, betonte der Präsident. Das Staatsoberhaupt interessierte sich für die Schaffung von Gewerkschaften in privaten Organisationen. „Das ist eine sehr wichtige Frage“, unterstrich er. Beim Treffen ging man auf die Modernisierung der Struktur der Gewerkschaften, unter anderem auf die Gründung neuer primärer Gewerkschaftsorganisationen ein. Der Präsident bekundete auch Interesse dafür, wie die Gewerkschaftsföderation von Belarus mit der Internationalen Arbeitsorganisation zusammenarbeitet. (aus BelTA online, 02.05.2018)

Die belarussische Gewerkschaftsföderation FPB hielt am “Tag der Arbeit” ihre zentrale Kundgebung beim neuen “Museum des Großen Vaterländischen Krieges” in Minsk ab:

1.Mai Kundgebung in Minsk

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Preiskontrolle gemeinsam mit der Gewerkschaft

Lukaschenko über seine Forderungen für mehr Beschäftigung und höhere Löhne: Kein Populismus

Präsident Alexander Lukaschenko hat seine Forderungen für mehr Beschäftigung, höhere Löhne und Preiskontrolle als nicht populistisch bezeichnet. Das sagte er heute beim Treffen mit dem Vorsitzenden der Belarussischen Gewerkschaftsföderation Michail Orda. Die Gewerkschaften unterstützten die Forderungen des Staatschefs und hielten sie für essentiell und grundlegend, sagte der Staatspräsident. Beschäftigung, Lohnanstieg und Preisbildung seien vor allem soziale Kriterien oder „soziale Projekte des Staatschefs“. „Das hat mit Populismus nichts zu tun. Dahinter stecken wirtschaftliche Aspekte“, bestätigte Lukaschenko. „Wer gut arbeitet, muss auch gut verdienen – das ist meine wichtigste Forderung. Dafür muss jeder Betrieb und jedes Werk effektiv funktionieren“, sagte der Präsident. Alexander Lukaschenko äußere sich auch zum Thema Beschäftigung: „Wenn wir nicht interessiert sind, dass Menschen arbeiten, wenn wir keine Arbeitsplätze einrichten und keine beschäftigungsfördernde Maßnahmen treffen, werden wir womöglich mit einer neuen Welle der Kriminalität konfrontiert sein. Das wird uns viel teurer zu stehen kommen. Ein arbeitender Mensch wird selten zum Verbrecher.“

Für den Preisanstieg gebe es in Belarus keinen Grund. Jede Preiserhöhung sei unbegründet und liege in irgendjemandes Interesse. „Das ist so mein Eindruck. Die Engpässe in der Preisbildung halten wir unter Kontrolle. Und wenn die Staatsbehörden sie irgendwo nicht sehen, müssen die Gewerkschaften einspringen“, sagte er. Beschäftigung, Löhne und Preise sind drei Bereiche, die auch im Mittelpunkt der Arbeit der Gewerkschaften liegen. Seit Mai 2017 kontrolliert die Gewerkschaftsföderation in Belarus die Preise in den belarussischen Geschäften. Diese Initiative wurde vom Staatschef unterstützt. In diesem Jahr werden Preise in allen 118 Kreisen kontrolliert.
(aus BelTA online, 02.05.2018)

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Einkommen: Wir dürfen die Bevölkerung nicht knapphalten

Die Verpflichtungen des Staates gegenüber dem Volk müssen streng eingehalten und erfüllt werden. Darauf machte Alexander Lukaschenko heute bei einer Besprechung zu den aktuellen Fragen der sozialökonomischen Entwicklung aufmerksam. „Ich brauche vom Premier eine Berichterstattung darüber, wie die Löhne und die Renten in Belarus wachsen werden. Wir können doch die Menschen nicht knapphalten. Welche Wege gibt es, um die Haushaltsfinanzen effektiver zu gestalten und die sozialen Leistungen zu gewährleisten? Sind die von der Regierung vorgeschlagenen Maßnahmen zur Reduzierung der Staatsschuld genug?“, fragte er. Außerdem bat Alexander Lukaschenko den Informationsminister darum, ihn über die Maßnahmen zum vorrangigen Wachstum zu unterrichten. „Was hemmt heute das Wachstum in Belarus? Die Grundlagen der belarussischen Wirtschaftspolitik sind unerschütterlich – soziale Verantwortung und Interessen des Volkes im Vordergrund. Diesem Gesetz muss sich das gesamte Handeln unterordnen, auch mögliche Reformen in der Wirtschaft oder Gesellschaft“, betonte der Staatschef. Der Staat hat gegenüber dem Volk bestimmte Verpflichtungen, die strickt eingehalten werden müssen. Das Ziel bleibt unverändert – eine bessere Lebensqualität der Bevölkerung und Stärkung einer wettbewerbsfähigen Wirtschaft. (aus BelTA online, 03.05.2018)

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Tschernobyl – 32 Jahre später- Maria Hetzer

Maria Hetzer, die seit vielen Jahren das humanitäre Projekt “Erholung für Kinder aus Belarus” organisiert und auch aktives Mitglied der Österreichisch-Weißrussischen Gesellschaft ist, spricht über das Projekt und ihre Beweggründe für ihre Solidaritätsarbeit anlässliche der 32-jährigen Wiederkehr der Katastrophe.

Tschernobyl ist nicht vorbei. #rememberingtschernobyl #rememberingtchernobyl #tschernobyl #belaruschernobyl2018 #belarustschernobyl #belaruskinder

Gepostet von Maria Hetzer am Montag, 23. April 2018

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Tschernobyl – 32 Jahre später- Peter Bachmaier

Videobotschaft

 

Dr. Peter Bachmaier

Liebe Mitglieder der Österreichisch-Weißrussischen Gesellschaft, liebe Freunde von Belarus!

Die Österreichisch-Weißrussische Gesellschaft gedenkt am 26. April der Katastrophe, die sich vor 32 Jahren im Atomkraftwerk von Tschernobyl in der Ukraine ereignete. Der Unfall war die größte zivile Katastrophe in der Geschichte der Atomenergie.

Innerhalb der ersten zehn Tage nach der Explosion gelangten radioaktive Stoffe durch den Wind hauptsächlich in die Region nordöstlich von Tschernobyl in Belarus sowie in andere Länder Europas, darunter auch Österreich.

Belarus hat am meisten von allen Ländern darunter gelitten. Der belarussische Staat konnte in den ersten Monaten und Jahren die Folgen des Unfalls mildern. Gleichwohl haben viele Menschen und auch ihre Kinder immer noch gesundheitliche Probleme, obwohl die Strahlung nicht mehr so stark, aber immer noch vorhanden ist.

In Österreich betreut deshalb die Aktion „Erholung für Kinder aus Belarus“ seit 25 Jahren etwa 150 Kinder jährlich, die zu einem Erholungsaufenthalt nach Niederösterreich kommen und dort von Gasteltern betreut werden. Die Aktion wird organisiert von unserem verdienten Mitglied Maria Hetzer, Trägerin des Franzisk-Skaryna-Ordens, der wir dafür zu Dank verpflichtet sind. Wir erinnern deshalb unsere Mitglieder und die Freunde von Belarus auch in diesem Jahr an die Katastrophe und bitten Sie, diese Aktion oder auch andere karitative Aktionen für Belarus zu unterstützen. Vielen Dank!

Wien, 23. 04. 2018.

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Belarus verurteilt entschieden Raketenangriff auf Syrien

Belarus verurteilt entschieden den Raketenangriff auf die Arabische Republik Syrien am 14. April 2018. Das steht in der Erklärung des belarussischen Außenministeriums.

„Auf solche Weise wird die Situation in Syrien zu einem zwischenstaatlichen bewaffneten Konflikt, der mit weiterer unkontrollierter Eskalation außerhalb der Region droht“, steht in der Erklärung.

Belarus ruft alle Konfliktseiten dazu auf, militärische Gewaltanwendung gegen andere Staaten sofort zu stoppen und nach Wegen zur Beilegung der Konflikte mit friedlichen Mitteln am Verhandlungstisch zu suchen.

„Der Einsatz der verbotenen Massenvernichtungswaffen darf nicht folgenlos bleiben. Gegenschritte müssen aber auf eindeutigen und überprüften Tatsachen beruhen und sich nach den Normen des Völkerrechts richten. Keiner dieser Kriterien wurde von denjenigen berücksichtigt, die heute auf Syrien schlugen“, wurde im Außenministerium erklärt.

Die Organisation für das Verbot chemischer Waffen muss die Angaben über Einsatz chemischer Waffen in Syrien sofort überprüfen und über die Ermittlungsergebnisse dem UN-Sicherheitsrat berichten.

„Wir glauben, dass sich alle Mitglieder des UN-Sicherheitsrates um die Aufrechterhaltung und Unterstützung des internationalen Friedens und Sicherheit bemühen müssen“, wurde im belarussischen Außenministerium betont. (aus belTA online, 14.04.2018)

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80. Geburtstag von Charlotte Rombach

Die Österreichisch-Weißrussische Gesellschaft gratuliert ihrem Gründungsmitglied, der Aktivistin Mag. Charlotte Rombach zu ihrem 80. Geburtstag!. Aus diesem Anlass besuchten die ÖWG-Mitglieder am 28. März 2018 das Befreiungsmuseum im Bunker im Arne-Carlsson-Park (9. Bezirk in Wien), das auf Initiative von Magra Natalia Lagureva gegründet wurde. Der Museumsleiter Dr. Willi Urbanek und die Ko-Direktorin Natalia Lagureva führten durch die Ausstellung über die Ereignisse des Jahres 1945, in deren Mittelpunkt die Rote Armee stand. Anschließend fand eine Feier im kleinen Kreis im Gasthaus Zur böhmischen Kuchl statt.

Charlotte wurde am 31. März 1938 als Tochter des österreichischen Schutzbundkämpfers Heribert Hütter und seiner Frau Charlotte Zint in Moskau geboren, und verbrachte die ersten sieben Jahre ihres Lebens in der Sowjetunion, zuerst in Moskau und dann nach der Evakuierung zu Beginn des Krieges in einem Dorf nordöstlich von Moskau. Ihr Vater trat der Roten Armee bei, war Lektor an der Antifaschule (für österreichische Kriegsgefangene) in Talizy und kam im April 1945 nach Österreich, wo er anfangs in der Obersteiermark gewerkschaftlich und später in Graz als Landesobmann der KPÖ tätig war und eine führende Position in der Politik einnahm. Charlotte kam erst im Oktober 1945 mit ihrer Mutter nach Österreich (Leoben); studierte in Graz 1964 Russisch-Dolmetscher, setzte ihr Studium in Moskau fort und arbeitete später als Lektorin an der Internationalen Atombehörde in Wien.

Charlotte Rombach war ihr ganzes Leben und bis in die letzte Zeit politisch aktiv, was sie auch zur ÖWG führte. In den letzten Jahren verfasste sie auch einige Publikationen, darunter:

Gelebte Solidarität: österreichische Schutzbundkinder in der Sowjetunion, 1934-1945. Wien 2003.

Widerstand und Befreiung, 1934-1945: Zeitzeugen berichten. Wien 2013.

Österreicher in der Roten Armee, 1941-1945, Wien 2015.

Die ÖWG freut sich, eine solche Aktivistin in ihren Reihen haben, dankt ihr für ihre Mitarbeit und wünscht ihr weiterhin viel Erfolg bei ihren Aktivitäten. Zdorovje i mnogich let!

Die Delegation der ÖWG vor dem Befreiungsmuseum im Bunker im Arne-Carlsson-Park, 28. 03. 2018
Peter Bachmaier gratuliert Charlotte Rombach zum 80. Geburtstag
Die Ko-Direktorin des Befreiungsmuseums, Natalia Lagureva, mit David Stockinger

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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