Belarus-Stammtisch mit Prof. Rotman aus Minsk

Am 15. Dez, 2017 organisierte die ÖWG im Zentrum “Dialog der Zivilisationen” (DOC) in Kooperation mit Prof. Christian Härpfer den Belarus-Stammtisch mit dem Vortrag “Die aktuelle Situation in Belarus” von Prof. Dr. David Rotman von der Belarussischen Staatsuniversität und seinen  Mitarbeiterinnen.

Prof. Christian Härpfer und Prof. David Rotman machen seit vielen Jahren Umfragen und Studien zu der Werte-Entwicklung in den post-sowjetischen Ländern. Auch in Belarus machen sie seit vielen Jahren gründliche Studien und befragen die Menschen zur sozialen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung und konnten hierbei eine in Belarus weitaus stärkere Zufriedenheit der Menschen mit ihrem Leben festellen als in anderen post-sowjetischen Ländern. Darüber und über den historisch-sozio-kulturellen Hintergrund berichtete Prof. Rotman. Danach fand eine sehr engagierte Diskussion statt.


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Frohe Weihnachten und Prosit Neujahr!

Die Österreichisch-Weißrussische Gesellschaft wünscht allen Freunden, Kooperationspartnern, Mitgliedern und Besuchern unserer Homepage schöne Feiertage und Glück, Gesundheit und alles Gute für das Jahr 2018!

Австрийско-белорусское общество желает всем друзьям, партнерам по сотрудничеству, членам и посетителям нашей домашней страницы счастливых праздников и удачи, здоровья и всего наилучшего на 2018 год!


 

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Generalversammlung der ÖWG

Am 3. Dezember 2017 fand im Festsaal des Bezirksmuseums Hietzing die diesjährige Generalversammlung der Österreichisch-Weißrussischen Gesellschaft statt. Die Versammlung wurde vom Präsidenten der ÖWG, Prof. Dr. Peter Bachmaier eröffnet und geleitet. Herr Botschaftsrat Mag. Andrei Yaroshkin begrüßte die Versammlung im Namen der Botschaft von Belarus und überbrachte die Glückwünsche der Botschafterin.

Im Jahr 2017 nahmen die österreichisch-belarussischen Beziehungen, wie Peter Bachmaier in seinem Tätigkeitsbericht ausführte, eine weitere positive Entwicklung.

Die ÖWG konnte ihre Aufwärtsentwicklung fortsetzen, und die Mitgliederzahl stieg von 42 auf 50 Personen.

Mit dem neuen österreichischen Botschafter in Minsk, Alexander Bayerl, der seit Februar 2016 im Amt ist, gibt es eine gute Gesprächsbasis, ebenso mit der neuen Botschafterin von Belarus in Österreich, Dr. Alena Kupchyna, der früheren stellvertretenden Außenministerin, die im Jänner 2017 ihre Arbeit in Wien aufnahm.

Vizepräsident David Stockinger hielt eine Bildschirmpräsentation über die Tätigkeit der Gesellschaft im Jahr 2017, wo er die Festveranstaltung, die Podiumsdiskussionen und die Reise einer ÖWG-Delegation nach Minsk zeigte. Stephan Pruckner hielt den Bericht des Kassiers. Univ. Prof. Dr. Dieter Segert hielt den Bericht der Rechnungsprüfung und stellte den Antrag auf Entlastung des Vorstands, der einstimmig angenommen wurde.

Im kommenden Jahr 2018 plant die ÖWG wieder eine „politische“ Reise nach Minsk mit einem Round-table-Gespräch, organisiert von Alexander Shpakovski über Neutralität und Unabhängigkeit der kleineren Staaten Europas zusammen mit einer Gruppe aus der Schweiz, aus Serbien und anderen kleinen Staaten Europas.

Im Oktober oder November 2018 ist geplant, unter der Leitung des Veranstaltungsmanagers Darko Miloradović einen „Wiener Ball“ mit einem Wiener Orchester im Präsidentenhotel Minsk zu organisieren.

Das Billrothgymnasium in Wien unter der Leitung von Elisabeth Höbarth und das Gymnasium Klosterneuburg unter der Leitung von Hemma Poledna haben vor, im Jahr 29018 einen Schüleraustausch mit Gymnasien in Minsk zu organisieren.

Im Anschluss an die Generalversammlung fand das Benefizkonzert des belarussischen Frauenchors BELAJARUSIJA unter der Moderation unseres Mitglieds Dr. Georg Turic statt. Es war das 10-Jahres-Jubiläum des Chores und zugleich das letzte Konzert unter der Leitung von Georg Turic in Österreich. Dr. Bachmaier dankt Herrn Dr. Turic im Namen der ÖWG für die langjährige Zusammenarbeit.

 

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Belarussischer Literaturabend im Institut für Slawistik

Am 29. November 2017 fand im Institut für Slawistik der Wiener Universität ein belarussischer Literaturabend statt, der dem 135. Geburtstag der Klassiker der belarussischen Literatur, Janka Kupala und Jakub Kolas, gewidmet war. Die Veranstaltung wurde von Univ. Prof. Dr. Stefan Simonek im Namen des Instituts für Slawistik und von Dr. Peter Bachmaier im Namen der ÖWG begrüßt.

Der Abend wurde von der Österreichisch-Weißrussischen Gesellschaft und dem Institut für Slawistik mit Unterstützung der Botschaft von Belarus organisiert. Im Rahmen des Konversatoriums „Ostslawische Literatur im 21. Jahrhundert“ von Dr. Andrej Zinkevich wurde ein Bericht über das Leben und Schaffen der Nationaldichter von Belarus sowie ihrer Werke auf Belarussisch und Deutsch präsentiert. Außer den Hörern der Lehrveranstaltung nahmen auch Mitglieder der ÖWG und eine Schülergruppe des Russischkurses des Billrothgymnasiums mit ihrer Professorin Mag. Elisabeth Höbart daran teil.

Auf der Veranstaltung wurde von Botschaftsrat Mag. Andrej Yaroshkin von der Botschaft der Republik Belarus der Bibliothek des Instituts eine komplette Reihe von Büchern der Facsimileausgabe „Das Bucherbe von Franzisk Skaryna“, vorbereitet von der Nationalbibliothek von Belarus zum 500-Jahr-Jubiläum des belarussischen Buchdrucks, als Geschenk überreicht. Zum Schluß lud die Botschaft noch zu einem weißrussischen Empfang mit Kwas, Birkensaft, Glühwein und weißrussischen Süßigkeiten ein.

Dr. Peter Bachmaier und Dr. Andrej Zinkevich im Institut für Slawistik

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Botschaftsrat Mag. Andrej Yaroshkin vor den Studenten der Slawistik

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Botschaftsrat Andrej Yaroshkin und stv. Bibliotheksleiterin Elisabeth Nemetz

 

 

 

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Zur Abwechslung mal objektive Berichterstattung

Wir sind es ja nicht gewohnt, dass es in westlichen Medien eine obejtkive Berichterstattung über das schöne Land zwischen EU und Russland gibt. Umsomehr sind uns 2 Artikel aus der Kronen Zeitung aufgefallen, die sehr lesenswert sind und sie wir unseren Homepage-Besuchern nicht vorenthalten wollen.


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Veranstaltung: Kupala und Kolas in Wien

Einladung

 

Literarische Veranstaltung

 

zum 135. Geburtstag der belarussischen Nationaldichter und Schriftsteller Janka Kupala (1882-1942) und Jakub Kolas (1882-1956).

 

Programm:

 

Begrüßung:

  • Univ.-Prof. Dr. Alois Woldan, Vorstand des Instituts für Slawistik;
  • Dr. Peter Bachmaier, Vorsitzender der Österreichisch-Weißrussischen Gesellschaft;
  • Mag. Andrei Yaroshkin, Erster Botschaftsrat (Botschaft der Republik Belarus in der Republik Österreich).

 

Kurze Präsentation über Leben und Werke von Ja. Kupala und J. Kolas

 

Lesung von Gedichten der beiden Dichter auf Belarussisch, Deutsch und anderen Sprachen

 

Im Anschluss an die Veranstaltung wird zu einem kleinen belarussisch-österreichischen Empfang gebeten.

 

Ort: Institut für Slawistik, 1090 Wien, Spitalgasse 2, Universitätscampus, Hof 3, Seminarraum 6

 

Zeit: 29. Nov. 2017, 16.45 – 18.15 Uhr

im Rahmen des Konversatoriums „Ostslawische Kultur im 21. Jahrhundert“ von Dr. A. Zinkevich

 

Veranstalter: Institut für Slawistik, Österreichisch-Weißrussische

Gesellschaft mit Unterstützung der Botschaft von Belarus

 

Anmeldung: andrej.zinkevich@univie.ac.at oder p.bachmaier@aon.at

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Die neue Seidenstraße- Bericht der Veranstaltung

Die Neue Seidenstraße – Konfrontation oder Kooperation der Supermächte?

 

Podiumsdiskussion in der Urania, 15. Nov. 2017

Am 15. November 2017 fand in der Volkshochschule Urania eine Podiumsdiskussion zum Thema „Die Neue Seidenstraße – Konfrontation oder Kooperation der Supermächte?“ statt, organisiert von der Österreichisch-Weißrussischen Gesellschaft und der Urania, moderiert von Univ. Prof. Dr. Dieter Segert, bisher Leiter des Instituts für Politikwissenschaft. Die „Neue Seidenstraße“, auch „Belt and Road Initiative“ genannt, ist ein Jahrhundertprojekt, das 2013 von China zum Aufbau eines gemeinsamen Wirtschaftsraumes zwischen Europa und Asien begonnen wurde. Belarus ist Teil der Eurasischen Wirtschaftsunion und auch des Projekts der „Neuen Seidenstraße“. Im April 2017 hat Präsident Lukaschenko am großen Gipfeltreffen über das Projekt in Peking teilgenommen.

Alexander Hartmann vom deutschen Schiller-Institut, Chefredakteur der Wochenzeitung „Neue Solidarität“ (Wiesbaden) sprach über das neue Paradigma der globalen Kooperation. Es handelt sich um ein ganzes Netz von Infrastrukturkorridoren – von China aus durch die Mongolei über die mittelasiatischen Republiken nach Russland, Belarus und Westeuropa, aber auch nach Pakistan und die Türkei. Auf dem Pekinger Forum im April 2017 wurde bekanntgegeben, dass Chinas Entwicklungsbanken weitere 115 Mrd. $ für neue Vorhaben bereitstellen. In Osteuropa ist China am Bau der Hochgeschwindigkeitsstrecke Budapest-Belgrad sowie am Oder-Donau-Elbe-Kanal und am Donau-Adria-Kanal beteiligt.

In den westlichen Ländern sei jedoch diese Idee weitgehend auf taube Ohren gestoßen, wie Hartmann ausführte. Der Grund dafür sei das geopolitische Denken der westlichen Eliten: In den USA wäre man unter Präsident Bush sen. froh gewesen, dass Russland am Boden lag, und man wollte, dass das so bleibt. Man sandte Jeffrey Sachs mit seiner Schocktherapie nach Moskau, von der sich Russland erst unter Präsident Putin wieder erholt habe. Der Westen betrachte jede andere Macht in erster Linie als einen Konkurrenten, den es niederzuhalten gelte, damit man seine eigenen Interessen gegen ihn durchsetzen könne, kritisierte Hartmann.

Belarus liege sozusagen auf der anderen Seite der Mauer, die die Europäer durch die Sanktionen gegen Russland aufgebaut haben. Es würde viel gewinnen, wenn die europäischen Staaten sich der Neuen Seidenstraße anschließen würden. Es sei für alle Beteiligten besser, die Konfrontationshaltung aufzugeben und statt dessen eine Politik der Kooperation zu verfolgen, wie sie uns China in seiner Seidenstraßen-Initiative anbiete.

Prof. Dr. Sergei Kizima, Leiter des Lehrstuhls für internationale Beziehungen der Verwaltungsakademie beim Präsidenten von Belarus (Minsk) sprach vor allem über die Beziehungen von Belarus zu China. Er führte aus, dass die Initiative Chinas „Ein Gürtel – eine Straße“ auf die Kooperation zwischen den größten internationalen Spielern gerichtet sei. Die Initiative solle hunderte Milliarden Dollar „überflüssiges Geld“ jenseits der Grenzen Chinas verwerten, und ebenso eine Infrastruktur auf dem Territorium Eurasiens schaffen, die für die chinesischen Investoren „Inseln“ der chinesischen Präsenz darstellt.

Kizima stellte fest, dass das Jahr 2016 das schlechteste für die belarussische Wirtschaft war, und dass es jetzt mit jedem folgenden Jahr leichter würde. Im Jahr 2017 sei das BIP bereits um 1,6 % gestiegen, im Gegensatz zum Rückgang in den Jahren 2015 und 2016.

Vor allem beginne sich Russland an die schwierige Situation anzupassen, in der es sich als Folge der Sanktionen des Westens und des Preisrückgangs für Erdöl auf dem Weltmarkt befinde. Die russische Wirtschaft hätte immer ein großes Potential gehabt, und das Vorhandensein eigener natürlicher Ressourcen hätte die Situation erleichtert. Der Niedergang der russischen Wirtschaft hätte aufgehört, und die Löhne hätten nach einer Periode des starken Rückgangs wieder zu steigen begonnen.

In der Folge hätten die belarussischen Exporteure die Möglichkeiten des Absatzes ihrer Produktion auf ihrem wichtigsten Exportmarkt wieder zurückerhalten. In der Zeit von Jänner bis Juli 2017 wäre der belarussische Export nach Russland um 24,4 % im Vergleich zur selben Periode des Vorjahres gestiegen. Der belarussische Export in die Ukraine stieg 2017 um 19,1 %, nach Kasachstan um 65 % und der Export nach Großbritannien verdoppelte sich.

Die Containerbeförderungen zwischen China und der EU auf dem Territorium von Belarus wuchsen in einem stürmischen Tempo, das sich im Jahr 2016 verdoppelte. Ebenso bedeutend ist die Arbeit am Industriepark „Großer Stein“ (Velikij kamen‘), an dem gemeinsam mit China gebaut wird. Im letzten Jahr wurden dort hunderte Millionen Dollar verwertet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Veranstaltung: Die neue Seidenstraße- Konfrontation oder Kooperation der Supermächte?

Podiumsdiskussion

 

Alexander Hartmann

Schiller-Institut, Chefredakteur der Wochenzeitung „Neue Solidarität“

(Wiesbaden)

Prof. Dr. Sergei Kizima

Lehrstuhl für internationale Beziehungen der Präsidentenakademie

(Minsk)

 

Die Neue Seidenstrasse – Konfrontation oder Kooperation der Supermächte?

 

Die „Neue Seidenstraße“, auch „Belt and Road Initiative“ genannt, ist ein Jahrhundertprojekt, das 2013 von China zum Aufbau eines gemeinsamen Wirtschaftsraumes zwischen Europa und Asien begonnen wurde. Belarus ist Teil der Eurasischen Wirtschaftsunion und auch des Projekts der „Neuen Seidenstraße“. Im Mai 2017 hat Präsident Lukaschenko am großen Gipfeltreffen über das Projekt in Peking teilgenommen.

 

Die Podiumsdiskussion findet in englischer Sprache statt, aber eine deutsche Version der Vorträge steht zur Verfügung.

 

Ort: VHS Urania. Klubsaal, 2. Stock

1010 Wien, Uraniastr. 1

 

Zeit: 15. Nov. 2017, 19.00 Uhr

 

Die Podiumsdiskussion wird von der Österreichisch-Weißrussischen Gesellschaft gemeinsam mit der VHS Urania veranstaltet. Im Anschluss an die Diskussion wird zu einem Glas Wein eingeladen.

 

Österreichisch-Weißrussische Gesellschaft

ZVR-Zahl: 263387498, Internetseite: www.oewg.at

e-mail: p.bachmaier@aon.at

 

 

Round-table-discussion

Alexander Hartmann

Schiller Institute, editor-in-chief of the weekly newspaper „Neue Solidarität (Wiesbaden)

Prof. Dr. Sergei Kizima

Chair for international relations of the Academy of the President of Belarus (Minsk)

The New Silk Road – Confrontation or Cooperation of the Super Powers

 

The „New Silk Road“, also „Belt and Road Initiative“, a project of the century, initiated by China in 2013 to build a common economic area between Europe and Asia. Belarus is part of the Eurasian Economic Union and also of the New Silk Road. In May 2017 President Lukashenko has participated in the summit on the project in Peking.

The panel discussion will take place in English, but a German version of the talks will be available. The meeting is organized by the Austro-Belarusian society and the VHS Urania. After the discussion you are invited to a glass of wine.

Location: VHS Urania, 1010 Wien, Uraniastrasse 1, Klubsaal, 2nd floor

Time: Nov. 15, 2017, 7.00 p. m.

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