Friedensfahrt Berlin-Moskau. Station in Minsk.

friedenstaube_DLF103402Die Friedensfahrt von Berlin nach Moskau ist eine Bürgerinitiative zur Förderung der Völkerfreundschaft zwischen Deutschland und Russland.

Wir glauben an die Möglichkeit von Frieden trotz der offensichtlichen geopolitischen Agenda verschiedener Länder und Gruppierungen uns unseren europäischen Nachbarn Russland medial als Feindbild zu präsentieren.

Anstelle von Sanktionen, militärischen Drohgebärden oder gar Krieg setzen wir auf Kennenlernen und Kooperation zwischen den Bevölkerungen beider Staaten, um das alternativlose, höchste Gut, den Frieden, zu sichern.

Die Details über diese tolle Initiative der Völkerfreundschaft, die auch in Belarus halt macht, finden Sie hier: http://www.druschba.info/?lang=DE

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Denomination belarussischer Währung durchgeführt

Nach der starken Abwertung des weißrussischen Rubels als Reaktion auf die europäische Wirtschaftskrise im Jahr 2011 und die inzwischen langsam und nachhaltig erlangte makroökonomische Stabilität, wurde nun die belarussische Währung denominiert. Kurz: Es werden 4 Nullen gestrichen.

Die Denomination der Nationalwährung wurde in Belarus am 1. Juli durchgeführt. Das berichtet die Nachrichtenagentur BelTA.

Der belarussische Präsident  unterzeichnete am 4. November den Erlass Nr. 450 „Über Denominierung der offiziellen Währungseinheit der Republik Belarus.“ Das Dokument sieht die Denominierung der offiziellen Währungseinheit der Republik Belarus ab 1. Juli 2016 und den Ersatz der Geldscheine bis zum 31. Dezember 2016 vor. Mit der Denominierung werden in Belarus Geldmünzen in Umlauf gebracht.

Die Gedenkbanknoten, die durch die Nationalbank emittiert wurden, werden ab 1. Juli ohne Einschränkungen bei allen Zahlungsarten angenommen.

Der Erlass stellt fest, dass 1 BYR (Stand: 2009) 100 belarussischen Kopeken (Stand: 2009) gleich ist.

Vom 1. Juli bis zum 31. Dezember 2016 werden Geldscheine (Stand: 2000) und Geldscheine (Stand: 2009) ohne Einschränkungen parallel kursieren.

Alte Geldscheine werden neue Geldscheine ohne Einschränkungen und ohne Gebühren vom 1. Januar 2017 bis zum 31. Dezember 2019 in der Nationalbank, in Banken und Nichtbanken-Finanzinstituten von Belarus, vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2021 in der Nationalbank ersetzt.

Vom 1. Juli bis zum 31. Dezember 2016 sollen Hersteller, Verkäufer, Lieferanten und ihre Vertreter Preise (Tarife) in Banknoten (Stand 2000 und 2009) angeben.

Die Nationalbank soll mit Rücksicht auf den Erlass die Banknoten (Stand: 2009) in Umlauf bringen und die Banknoten (Stand: 2000) aus dem Umlauf herausnehmen. (belTA online, 01.07.2016)000021_600319_big

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Belarus feiert Tag der Unabhängigkeit- Die ÖWG gratuliert!

000022_663456_bigBelarus feiert heute den Tag der Unabhängigkeit.

Der 3. Juli ist Nationalfeiertag in Belarus. An diesem Tag wurde im Jahr 1944 die Hauptstadt Minsk von der Deutschen Wehrmacht befreit. Bei einem landesweiten Referendum im Jahr 1996 stimmte Belarus darüber ab, den Tag der Befreiung der Hauptstadt als Nationalfeiertag zu feiern. Dieser Wunsch wurde durch den entsprechenden Präsidialerlass verankert

Belarus war das erste Land, über das ein grausamer und heimtückischer Feind hergefallen war. Er hat seine ganze Kriegsmaschine gegen das Land in Gang gesetzt. Bereits am zweiten Kriegstag hat die Luftwaffe Minsk schonungslos bombardiert und die deutsche Artillerie hat die belarussische Hauptstadt in Schutt und Asche gelegt. Die Blitzkriegspläne der deutschen Generalität wurden gleich in den ersten Tagen durch den heldenhaften Widerstand sowjetischer Soldaten durchkreuzt. In der Schlacht um Minsk kämpften die 100. und die 64. Schützendivisionen besonders mutig gegen den Feind. Den Hitlertruppen war es trotz Widerstand gelungen, Minsk am 28. Juni zu erobern.

Seit dem ersten Tag der Besetzung war die gesamte Stadt gegen den Hitlerfeind aufgestanden. Die Besetzung dauerte 1100 Tage – es waren 1100 Tage eines selbstlosen und heldenhaften Kampfes gegen die Eroberer. Minsk wurde besetzt, aber nicht bezwungen. Die Stadt war nicht vor Grausamkeit und Barbarei des Nazi-Deutschlands in die Knie gegangen.

Im Verlauf der großflächig angelegten Operation Bagration im Sommer 1944 haben die 1. und 3. Weißrussische Fronten der Roten Armee mit der Unterstützung von Partisanen am 3. Juli die belarussische Hauptstadt von den deutsch-faschistischen Eroberern befreit. Dieser Tag wurde zum Tag der Befreiung des ganzen Landes.

In Belarus kennt man den Preis der Freiheit: Jeder dritte Belarusse war im Großen Vaterländischen Krieg gestorben.

Mit dem Feiern des Unabhängigkeitstages erinnert sich Belarus an Heldenmut und Standhaftigkeit der Minsker Kämpfer, an die beispiellose Heldentat jener, die das Land aus den Ruinen wiederherstellten, Werke, Häuser, Schulen bauten und die ersten Waren herstellten.

Am 3. Juli erinnert sich das belarussische Volk auch an das Heldentum und Heroismus der Frontkämpfer und Kämpfer im Hinterland, Partisanen und Untergrundkämpfer, die den Frieden und Freiheit über Belarus gebracht haben. (belTA online, 03.07.2016)

“Die Österreichisch-Weißrussische Gesellschaft gratuliert dem belarussischenVolk und seinem Staat zu diesem wichtigen Feiertag. Wir sind uns sicher, dass das belarussische Volk auch weiterhin an den positiven Traditionen, die gerade am Tag der Unabhängigkeit gezeigt werden, anknüpft und mit diesen Erfahrungen auf einem souveränen, friedfertigen und sozialorientierten Weg in die Zukunft schreiten wird. Völkerfrieden und Freundschaft der Nationen sind  Grundpfeiler der belarussischen Politik!”

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75 Jahre Überfall auf die Sowjetunion

Heute vor 75 Jahren, am 22. Juni 1941, überfiel das faschistische Hitler-Deutschland vertragsbrüchig die Sowjetunion. Die ersten deutschen Soldaten betraten in der Nähe von Brest über den Fluss Bug in der weißrussischen SSR sowjetischen Boden. Es folgten Jahre des erbarmungslosen Vernichtungskrieges. Die Sowjetunion zahlte den höchsten Preis für de Niederringung des Faschismus und die Befreiung Europas. Mehr als 27 Mio. Sowjetbürger, darunter auch mehr als 1/4 (!) der Bewohner der weißrussischen SSR fielen der Aggression zum Opfer. Die Sowjetmenschen, die Partisanen und Rotarmisten kämpften nicht nur für die Befreiung ihrer eigenen Heimat, sondern auch für die Befreiung unserer Heimat. In diesem Sinne kann es für uns, gerade angesichts der neuen Konfrontation der NATO mit Russland, nur eine Losung geben:

Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg- Für die Völkerfreundschaft mit Russland und Belarus! Unbenannt

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Grußbotschaft zur 5. Allbelarussischen Volksversammlung im Palast der Republik

000022_106949_bigAn das Republikanische Organisationskomitee der

Fünften Allbelarussischen Volksversammlung Minsk, Belarus.

 

Wien, 21. Juni 2016

 

Sehr geehrte Damen und Herren!

Die Österreichisch-Weißrussische Gesellschaft übermittelt ihre besten Grüße an diFünfte Allbelarussische Volksversammlung und wünscht ihr einen erfolgreichen Verlauf. Wir sehen sie als ein Zeichen der Volksherrschaft und der lebendigen Tradition der direkten Demokratie in der Republik Belarus.

Wir treten für eine friedliche Entwicklung unserer Länder und gegen die zunehmende Konfrontation in Europa ein. Wir sind überzeugt, dass sich die Beschlüsse der Volksversammlung positiv auf die internationale Lage und auch auf die Zusammenarbeit zwischen Österreich und Belarus auswirken werden.

Mit vorzüglicher Hochachtung und den besten Wünschen

 

Prof. Dr. Peter Bachmaier

Präsident der Österreichisch-Weißrussischen Gesellschaft

Wien, Österreich11693_2

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Leitl: Investitionsforum Belarus-EU ist Schritt zur Idee „Integration der Integrationen“

„Wien Forum: Unterstützung EU Investitionen in Belarus“ ist einer der Schritte zur Umsetzung der Idee „Integration der Integrationen.“ Diese Meinung äußerte der Präsident der Wirtschaftskammer Österreich, Christoph Leitl, heute vor Journalisten, wie ein BelTA-Korrespondent bekanntgab.

„Ich besprach mit dem Staatschef von Belarus, Alexander Lukaschenko, die Idee „Integration der Integrationen“ und die Einrichtung einer Freihandelszone. Ich erörterte sie auch mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin. Die heutige Veranstaltung ist einer der Schritte in diese Richtung“, bemerkte Christoph Leitl.

Was die Beziehungen in Handel und Wirtschaft zwischen Belarus und Österreich angeht, bemerkte Christoph Leitl: „Die Länder haben gemeinsame Projekte in vielen Bereichen. Das Potenzial ist nicht erschöpft.“ „Derzeit arbeiten wir in vielen Bereichen. Es gibt mehrere Richtungen, wo wir unsere Zusammenarbeit fortsetzen können. Das sind Infrastruktur, Berufsausbildung, Transport“, stellte er fest.

„Wien Forum: Unterstützung EU Investitionen in Belarus“ findet heute in der österreichischen Hauptstadt statt. An der Veranstaltung nehmen über 120 Menschen teil. Außer österreichischen Unternehmen beteiligen sich am Forum Geschäftsleute aus Deutschland, Italien, Bulgarien, Belgien, den Niederlanden, Frankreich, Lettland, Ungarn, der Slowakei. Am Forum nehmen auch der Präsident der Wirtschaftskammer Österreich Christoph Leitl, Vertreter der EU-Kommission und der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung sowie Leiter der Kammern West- und Zentraleuropas teil. (belTA online, 24.05.2016)000021_207239_big

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Hermann Böhm, 1942-2016

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Trauerrede beim Begräbnis von Prof. Dr. Hermann Böhm am 20. Mai 2016 am Friedhof Breitenlee

Hermann Böhm ist am 9. Mai 2016 nach langer, schwerer Krankheit im 75. Lebensjahr gestorben. Ich habe Hermann bereits in den 60er Jahren in der Studentenbewegung kennengelernt und war seit damals mit ihm befreundet. Es hat uns eine kritische Einstellung zu unserer Gesellschaft und die Idee einer neuen, gerechten Gesellschaft verbunden. Hermann hat dann als Philosoph an der Universität Wien die Beschäftigung mit der Theorie zu seinem Thema gemacht und viele Jahre Vorlesungen und Seminare über System, Ideologie und Praxis des Marxismus gehalten. Besonders beschäftigte er sich mit den Revisionen des Marxismus und legte im Jahr 2000 eine Schrift über „Die Tragödie des Austromarxismus am Beispiel von Otto Bauer. Ein Beitrag zur Geschichte des österreichischen Sozialismus“ im angesehenen wissenschaftlichen Peter Lang Verlag vor, in der er versuchte, den Ursprung des Reformismus und des Niedergangs der österreichischen Sozialdemokratie zu analysieren. Ein Rezensent schrieb darüber: „Selten findet man eine solche Klarheit in der Darstellung und Wiedergabe wie in diesem Buch. Ihm ist gelungen, die Ursachen und Wurzeln der Tragödie des Austromarxismus bloßzulegen.“

Hermann Böhm war aber nicht nur an der philosophischen Theorie interessiert, sondern nahm am geistigen und kulturellen Leben unseres Landes teil. Am Institut für Philosophie stand er in Verbindung mit den führenden Philosophen unseres Landes, mit Erich Heintel, Leo Gabriel, Rudolf Weiler, Norbert Leser, Erwin Bader, Peter Kampits, Konrad Paul Liessmann und auch mit Künstlern und politischen Aktivisten.

Er war Vorstandsmitglied des von Rudolf Weiler 1967 gegründeten Universitätszentrums für Friedensforschung, das sich mit dem Dialog mit dem Osten beschäftigte. Das Zentrum spielte ein große Rolle bei den philosophischen Weltkongressen in Wien 1968 und Varna 1973 und organisierte Konferenzen in Wien, an denen bedeutende Philosophen des damaligen Ostblocks aus der Sowjetunion, der Tschechoslowakei, der DDR und Bulgarien teilnahmen. Im Jahr 1988 nahm ich gemeinsam mit Hermann an einer Diskussion mit dem bulgarischen Chefideologen Alexander Lilov in Wien teil. Später organisierte das Zentrum eine Reise nach Moskau, wo es zu Diskussionen mit sowjetischen Philosophen kam. Das Zentrum spielte eine Rolle bei der geistigen Vorbereitung der Perestrojka im Osten.

Hermann Böhm befasste sich in seiner Lehrtätigkeit auch mit der Philosophie der Kunst und brachte unseren gemeinsamen Freund Laszlo Prihoda in sein Seminar. Prihoda war ein ungarisch-slowakischer expressionistischer Maler, für den die Kategorie der Schönheit noch eine Bedeutung hatte. Wir betreuten dann gemeinsam die Laszlo-Prihoda-Privatstiftung und organisierten einige Ausstellungen.

Hermann Böhm wurde schließlich auf meine Bitte bei der Gründung der Österreichisch-Weißrussischen Gesellschaft im Jahr 2006 ihr Vizepräsident, weil er der Überzeugung war, dass Belarus eines der wenigen Länder ist, in dem die sozialistischen Ideen noch fortlebten, und beteiligte sich aktiv an allen Veranstaltungen. Noch am 12. Dezember 2016 legte er auf der letzten Generalversammlung im Bezirksmuseum Hietzing einen Tätigkeitsbericht vor.

Hermann war auch ein warmherziger Freund, an dem man sich mit persönlichen Problemen wie an einen Psychotherapeuten wenden konnte. Er konnte ein menschliches Problem gründlich analysieren und gute Ratschläge geben, die wirklich weiterhalfen. Wir werden unserem Freund und Mitstreiter immer ein ehrendes Andenken bewahren!

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Österreich-Seminare der ÖWG in Minsk

13151920_10209602449840673_8314108567766105513_nAuch dieses Jahr veranstalteten wir mit unseren belarussischen Partnern vom “Haus der Freundschaft – Gesellschaft für belarussische Beziehungen mit dem Ausland” in Minsk am 5. Mai 2016 ein Seminar über „Landeskunde Österreichs“ inklusive Kulturprogramm mit Marina und Elena Romeyko (Klavier und Flöte) und dem Frauenchor BelajaRusija, moderiert von Georg Turic, für belarussische Deutschstudenten und –schüler. Thomas Lösch sprach über „Die Entwicklung Österreichs zur eigenen Nation“, Maria Hetzer über „Die Aktion ‚Erholung für Kinder aus Belarus‘ und die Schönheiten der Wachau“, Hemma Poledna über „Österreichische Literatur der Gegenwart“ und Elisabeth Bachmaier über „Das österreichische Deutsch als Variante der deutschen Standardsprache“. Am 6. Mai fand ein politischer “Runder Tisch” zum Thema “Österreich, Belarus und die EU” an der Fakultät für internationale Beziehungen der Staatsuniversität Minsk unter der Leitung des Dekans Viktor Schadurski statt. Dieter Segert sprach über „Das Prestige der EU in den postsozialistischen EU-Ländern“, Peter Bachmaier über „Die Ostpolitik der EU“, David Stockinger über „Die EU, das neoliberale Marktregime und das TTIP-Abkommen“ und Christian Haerpfer über „Der Wertewandel in Belarus, 1990-2014“. Unsere Diskussionspartner waren Professoren, Journalisten und Politikexperten. Auch der neue österreichische Botschafter Alexander Bayerl nahm an beiden Veranstaltungen teil. Darüber hinaus standen Ausflüge zu der Gedenkstätte Chatyn, der mittelalterlichen Stadt Polozk, den Schlössern Neswish und Mir, einer Kolchose sowie ein Schaschlik-Grillfest auf der Datscha der Leiterin des Chores Belajarusija und ein Besuch der Nationaloper auf dem Programm. Selbstverständlich nahmen wir wieder an den offiziellen Feierlichkeiten zum Tag des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg teil, diesmal mit unserer rot-weiß-roten Fahne. Das Fernsehen brachte zweimal Interviews mit uns und die Zeitung „Belarus segodnja“ berichtete ausführlich über die Diskussion am Runden Tisch. Sowohl das Österreich-Seminar, wie auch der politische Runde Tisch zu aktuellen gesellschaftlichen und politischen Fragen sollen nun institutionalisiert werden und abwechselnd in Minsk und Wien stattfinden. Ein großes Dankeschön gebührt allen österreichischen Referenten, Teilnehmern sowie unseren belarussischen Partnern, vor allem vom “Haus der Freundschaft” und dem BRSM (Belarussischer Republikanischer Jugendverband) für die großartige Organisation und Koordination vor Ort und auch für die Unterstützung von Seiten der Priorbank und ihres Direktors Sergej Kostjutschenko. Es wurde wieder klar, dass wir von den belarussischen Erfahrungen viel lernen können, aber wir möchten auch unseren Freunden ein realistisches Bild von den Widersprüchen und Problemfeldern in den westlichen Gesellschaften vermitteln.

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30 Jahre nach Tschernobyl – internationale Konferenz würdigt NÖ Engagement

Der weißrussische Präsident Aleksander Lukaschenko lud zur Konferenz nach Minsk. Höchste Vertreter/innen aus Belarus, der Russischen Föderation und der Ukraine, den beiden Staaten, die nach Weißrussland von der Katastrophe am meisten betroffen sind, sowie Vertreter weiterer 35 Länder und höchste Repräsentanten internationaler Organisationen wie z.B. OSZE, WHO oder der Weltbank nahmen an der Konferenz teil.

Umrahmt von einem kulturellen Programm thematisierten einzelne Vorträge die Situation nach der Katastrophe und die Entwicklung seit damals aus wirtschaftlicher, ökologischer und sozial-humanitärer Sicht.

Maria Hetzer aus Krems an der Donau, die Leiterin des humanitären Projektes „Erholung für Kinder aus Belarus“ und Vorstandsmitglied der Östereichisch-Weißrussischen Gesellschaft (ÖWG) konnte stellvertretend für alle derartigen internationalen Erholungsprojekte über ihre Aktion berichten, die seit 23 Jahren in Niederösterreich durchgeführt wird. Mehr als 4000 belarussische Kinder konnten insgesamt bisher durch dieses Projekt einen dreiwöchigen Erholungsurlaub in Niederösterreich verbringen. Mit umfassendem Engagement der Gastfamilien können pro Sommer 150 Kinder für drei Wochen zur Erholung eingeladen werden.

Für den Sommer 2016 werden noch Gastfamilien gesucht (25.6. – 17.7., 16.7. – 7.8. und vor allem für 6.8. – 28.8.).

Informationen  bei Maria Hetzer unter:   info@belarus-kinder.net

www.belarus-kinder.net

0676 96 04 275 MIT%20~1

 

 

 

 

 

 

 

 
Maria Hetzer (links) mit dem weißrussischen Außenminister Makej.

 

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Präsident gratuliert zum “Tag der Arbeit”

Der belarussische Präsident, Alexander Lukaschenko, hat den Bürgern zum Tag der Arbeit gratuliert. Das gab der Pressedienst des belarussischen Staatschefs der Nachrichtenagentur BelTA bekannt.

Alexander Lukaschenko wies darauf hin, traditionsgemäß werde der 1. Mai in Belarus bunt gefeiert. „Dank des Achtungsverhältnisses unserer Gesellschaft gegenüber Arbeitern, dem Streben nach Frieden und Einigung entwickelt sich der Staat erfolgreich“, unterstrich der Präsident.

„Hohe Qualifikation der Mitarbeiter gewinnt immer größere Bedeutung in der modernen Wirtschaft und dient als gute Grundlage für den Wohlstand unserer Familien. Heutzutage sind Profis gefragt, deren Kenntnisse und Fähigkeiten den modernen Anforderungen entsprechen“, bemerkte der Staatschef.

Der Präsident zeigte sich zuversichtlich, dass Belarussen gemeinsam das Land stärken. „Möge dieses Fest Optimismus und Glaube an die eigene Kräfte geben und als Anreiz für die weitere Entwicklung und Prosperität dienen“, so Alexander Lukaschenko. (belTA online, 02.05.2016)000019_527774_big

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