Befreiungsfeier in St. Pölten: Die Opfer bleiben unvergessen!

Die Stadt St. Pölten organisiert am 05.April um 15:00 anlässlich der Befreiung durch die Rote Armee im April 1945 eine große Gedenkveranstaltung, an der u.a. auch die belarussische Botschaft, einige andere Länder der ehemaligen Sowjetunion, ein sowjetischer Veteran und eine Österreicherin, deren Vater in der Roten Armee für die Befreiung unsere Landes kämpfte, teilnehmen werden. Alle Details finden Sie hier:

 

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“2 Jahre Minsker Abkommen”- Vortrag und Diskussion in der VHS Urania

Die Österreichisch-Weißrussische Gesellschaft organisierte anlässlich 2 Jahre Minsker Abkommen zur Ukraine eine hochkarätige Vortrags- und Diskussionsveranstaltung in der VHS Urania. Im Fokus stand der Status quo des Minkser Abkommens, inwieweit dieses umgesetzt ist, welche Perspektiven es hat und wie der Ukraine-Konflikt entschärft werden kann. Als Hauptreferenten luden wir dazu den belarussischen geopolitischen Experten und Politologen Aleander Shpakovski ein, dessen analytisches Zentrum auch der belarussischen Regierung in Fragen der Außenpolitik beratend zur Seite steht. Shpakovski unterstrich dieses Abkommen als Beitrag der multivektoralen und neutralen Friedens- und Außenpolitik seines Landes. Weiters sprache der Russland-Experte Prof. Mangott. Moderiert hat die Veranstaltung die ehemalige österr. Botschafterin Gabriele Matzner-Holzer. Darüber hinaus organisierten wir unserem Freund Alexander Spakovski einige Treffen mit Journalisten und ein politisches Gespräch mit Bundesrat Stefan Schennach (SPÖ). Schwerpunkt des Gespräches war die Auslotung über die Möglichkeiten der künftigen Kooperaton zwischen Österreich und Belarus bzw. der Ukraine-Konflikt. Es folgt auch eine Einladung an BR Schennach nach Minsk. Daneben gab es für unseren belarussischen Gast eine historisch-politische Wien-Führung und wir besuchten naürlich das Denkmal der Roten Armee, wo wir gemeinsam Blumen niederlegten.


 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

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Positives Resümee der Parlamentarischen OSZE Versammlung

Der Vizevorsitzende der Repräsentantenkammer der Nationalversammlung Boleslaw Pirschtuk spricht von „warmen Verhalten“, welches die Teilnehmer der Wintertagung der OSZE PV in Wien gegenüber der belarussischen Delegation an den Tag legen. Das sagte er heute vor Journalisten.

In Österreich habe die Delegation der Nationalversammlung die Treffen mit der Leitung der OSZE PV, der Präsidentin Christine Muttonen und dem Generalsekretär Roberto Montella, durchgeführt. Es hätten Treffen mit Vertretern der Parlamente verschiedener Länder stattgefunden. „Auf allen hochrangigen Ebenen spürten unsere Delegierten ein sehr gutes, warmes Verhalten“, stellte Vizesprecher fest. Ihm zufolge seien die Berichte über die Themen zur Situation in Belarus positiv. Belarus sei als eine gute Plattform für die Friedensgespräche gelobt worden.

Die Wintertagung der OSZE PV fand in Wien (Österreich) am 23./24. Februar teil. Außer Boleslaw Pirschtuk gehörten zur belarussischen Delegation der Vorsitzende des Ständigen Ausschusses für internationale Angelegenheiten der Repräsentantenkammer, Waleri Woronezki, und der Vorsitzende des Ständigen Ausschusses des Republikrats für internationale Angelegenheiten und Staatssicherheit, Sergej Rachmanow. (BelTA online, 27.02.2017)

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Verteidigungsminister Rawkow: Friedlicher Himmel über Belarus ist größte Errungenschaft

Über unserem Land ist ein friedlicher Himmel. Das ist die wichtigste Errungenschaft. Das erklärte der Verteidigungsminister, Andrej Rawkow, heute vor Journalisten, wie ein BelTA-Korrespondent bekanntgab.

„Die Streitkräfte feiern den Geburtstag. Wir erzielten große Ergebnisse zu diesem Datum. Über unserem Land ist ein friedlicher Himmel. Das ist die wichtigste Errungenschaft. Ich bin sicher, dass wir unter der Leitung unseres Präsidenten, Oberbefehlshabers der Streitkräfte der Republik Belarus ein ruhiges Leben und eine ruhige Arbeit unseres Volkes sichern“, sagte Andrej Rawkow.

Im Palast der Republik beim feierlichen Abend zum “Tag des Verteidigers des Vaterlandes” und zum “Tag der Streitkräfte der Republik Belarus” betonte der Verteidigungsminister, dass dieses Fest seit langem einen würdigen Platz einnahm. „Das ist das Fest des ganzen belarussischen Volkes, das die Kontinuität der Tradition des selbstlosen Dienstes für das Vaterland bewahrt und solche Eigenschaften und Werte wie Tapferkeit, Mut und Patriotismus demonstriert. Gerade diese Eigenschaften ließen den Sieg im Krieg behalten“, unterstrich Andrej Rawkow.

Belarus sei stolz auf die Heldentat der Roten Armee, die einen entscheidenden Beitrag zur Niederlage der faschistischen Besatzer und zur Rettung der Völker Europas geleistet habe. In diesem Sieg gebe es auch einen großen Beitrag des belarussischen Volkes, so der Verteidigungsminister.

Sicherheit, Frieden und Einigung in Belarus seien eine unanfechtbare Tatsache in der Neuesten Geschichte. „Dafür haben wir alles Notwendige. Das sind eine starke Macht und die Politik der Führung des Staates, die auf den Schutz der nationalen Interessen abzielt, unsere heroische Geschichte und der hohe Patriotismus des belarussischen Volkes, die militärische Organisation des Staates und die Streitkräfte, die Souveränität, Unabhängigkeit, die territoriale Integrität und Verfassungsordnung unseres Landes verteidigen können“, resümierte Andrej Rawkow. (BelTA online, 22.02.2017)

—Die Österreichisch-Weißrussische Gesellschaft gratuliert dem belarussischen Volk zum “Tag des Verteidiger des Vaterlandes”!—

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Ausstellung der Fotokünstlerin Gudijewskaja in Wien eröffnet

Die Ausstellung der Arbeiten der bekannten belarussischen Fotokünstlerin, Irena Gudijewskaja, und der feierliche Abend zum 25. Jahrestag der Aufnahme der belarussisch-österreichischen Beziehungen, haben in der belarussischen Botschaft in Wien am 21. Februar stattgefunden. Das gab die Botschaft von Belarus einem BelTA-Korrespondenten bekannt.

Die außerordentliche und bevollmächtigte Botschafterin der Republik Belarus in Österreich, Jelena Kuptschina, unterstrich in ihrer Rede die Wichtigkeit der Entwicklung der bilateralen Zusammenarbeit zwischen den Staaten in allen Richtungen. An der Veranstaltung nahmen Vertreter des Außenministeriums und der Wirtschaftskammer, anderer Staatsorgane und öffentlicher Organisationen Österreichs, österreichischer Geschäfts- und Kulturkreise, der Massenmedien, Leiter der diplomatischen Missionen teil, die in Österreich akkreditiert sind. (BelTA online, 23.02.2017)

Am Abend führte die belarussische Geigerin, Julija Lebedenko, populäre Musikwerke auf.

Weitere Fotos finden Sie hier: http://diplomatica.uno

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Podiumsdiskussion in Wien: „Zwei Jahre Minsker Abkommen“

Podiumsdiskussion

„Zwei Jahre Minsker Abkommen“

Aus Anlass des zweiten Jahrestages des Minsk II Abkommens über die Ukraine

 

Programm:

Begrüßung:

Peter Bachmaier, Präsident der Österreichisch-Weißrussischen Gesellschaft

Einführung und Moderation:

Gabriele Matzner, Botschafterin a. D.

Video: Interview von Christian Wehrschütz mit dem Leiter der ukrainischen

Delegation bei den Minsker Gesprächen, Leonid Kutschma (vom 23.12. 2016)

Alexander Shpakovski, Politologe, Direktor des Analytischen Zentrums

„Zitadelle“ in Minsk

Gerhard Mangott, Univ. Prof. für Politikwissenschaft an der Universität

Innsbruck

Christian Wehrschütz, Journalist in Wien (angefragt)

Die Podiumsdiskussion wird auf Englisch geführt.

 

Ort: Volkshochschule Urania, 1010 Wien, Uraniastraße 1

Zeit: 23. Februar 2017, 19 Uhr

 

Der belarussische Vertreter wird insbesondere auf die neutrale Position von Belarus als Teil der aktiven Außen- und Friedenspolitik des Landes eingehen.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Österreichisch-Weißrussische Gesellschaft

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Botschafter Österreichs in Belarus: Man muss gleiche freundschaftliche Beziehungen aufbauen

Es ist wichtig, gleiche partnerschaftliche und freundschaftliche Beziehungen aufzubauen. Darauf wies der außerordentliche und bevollmächtigte Botschafter Österreichs in Belarus, Bernd Alexander Bayerl, am 7. Februar im Haus der Freundschaft am feierlichen Abend anlässlich des 25. Jahrestags der Aufnahme der belarussisch-österreichischen Beziehungen hin, wie ein BelTA-Korrespondent bekanntgab.

„Wenn die Seiten entgegenkommen werden, werden die Beziehungen erfolgreich sein“, meint der österreichische Diplomat.

Der Chef der diplomatischen Mission unterstrich, 25 Jahre seien für Staaten eine kurze Zeit in der Geschichte.

Alexander Bayerl betonte eine große Rolle der Vertreter der österreichischen Wirtschaft, die als erste die Arbeit mit Belarus aufgenommen haben. Das sei auch Leiter der Raiffeisenbank gewesen.

Er unterstrich, Belarus und Österreich würden gute politische Beziehungen pflegen. Davon würden das Treffen der Präsidenten beider Länder sowie Austausche auf Ebene der Außenministerien zeugen.

Alexander Bayerl hält die Eröffnung der Botschaft Österreichs in Minsk und des Ehrenkonsulats Österreichs für wichtig. Ihm zufolge sei eine Entwicklungsdynamik in den Beziehungen nach diesen Ereignissen zu verzeichnen. Der Diplomat wies darauf hin, dass sich während der Österreichischen Kultursaison belarussische Zuschauer mit der Vielfalt der österreichischen Kultur bekannt machen könnten.

Der Abend im Haus der Freundschaft fand unter Teilnahme der Vertreter des Außenministeriums, der Nationalversammlung, der Belarussischen Gesellschaft für Freundschaft und kulturelle Beziehungen mit dem Ausland sowie der Freundschaftsgesellschaft Belarus-Österreich statt.

Bei der Veranstaltung klangen belarussische und österreichische Musikwerke.

Belarus und Österreich setzen viele Projekte erfolgreich um

Belarus und Österreich setzen eine große Anzahl von Projekten erfolgreich um. Das betonte der Abteilungsleiter Europa beim Außenministerium von Belarus, Jewgeni Worobjow, am 7. Februar im Haus der Freundschaft am feierlichen Abend anlässlich des 25. Jahrestags der Aufnahme der belarussisch-österreichischen Beziehungen hin, wie ein BelTA-Korrespondent bekanntgab.

Der Abteilungsleiter Europa wies darauf hin, dass Belarussen und Österreicher gute Beziehungen pflegen und eine fruchtbare Zusammenarbeit entwickeln würden. Es sei besonders wichtig, dass die Präsidenten beider Länder ein Treffen durchgeführt hätten, Vertreter der Ministerien Kontakte pflegen würden sowie die guten wirtschaftlichen Beziehungen aufgenommen worden seien. Davon zeuge eine erfolgreiche Umsetzung vieler bilateraler Projekte auf den Gebieten Wirtschaft und Investitionen.

Laut Worobjow seien Belarussen dafür dankbar, dass Österreich als erstes Land die belarussischen Kinder für die Genesung nach der Tschernobyl-Katastrophe eingeladen habe. Die humanitären Kontakte seien für die belarussisch-österreichische Zusammenarbeit sehr wichtig. (BelTA online, 08.02.2017)

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Wichtiger Beitrag von Belarus zur regionalen Sicherheit beeinflusste Einstellung Österreichs positiv

Ein wichtiger Beitrag von Belarus zur regionalen Sicherheit und Stabilität hat die Einstellung Österreichs positiv beeinflusst. Diese Meinung äußerte die außerordentliche und bevollmächtigte Botschafterin der Republik Belarus in Österreich, Ständige Vertreterin von Belarus bei internationalen Organisationen in Wien, Jelena Kuptschina, im exklusiven Interview zum 25. Jahrestag der Aufnahme der belarussisch-österreichischen diplomatischen Beziehungen mit einem BelTA-Korrespondenten.

„Die Mehrvektoren-Außenpolitik des belarussischen Staates, die Offenheit unseres Landes zur Zusammenarbeit mit allen internationalen Partnern sowie ein wichtiger Beitrag von Belarus zur regionalen Sicherheit und Stabilität sind wichtige Faktoren, die zur Bildung der positiven Einstellungen Österreich zu Belarus geführt haben“, unterstrich die Diplomatin.

Sie ist überzeugt, die Erfahrung einer erfolgreichen Umsetzung der gemeinsamen Projekte und das anhaltende Interesse der österreichischen Geschäftskreise an Belarus würden zu einer aktiven Entwicklung der bilateralen politischen Beziehungen beitragen. Sie würden sich durch eine positive Dynamik auszeichnen. In den Jahren 2015/2016 sei eine Reihe von wichtigen Ereignissen geschehen, viele von denen zum ersten Mal in der Geschichte der souveränen Beziehungen beider Länder stattgefunden hätten. Das Treffen des belarussischen Präsidenten, Alexander Lukaschenko, mit dem österreichischen Präsidenten, Heinz Fischer, am 28. September 2015 habe eine neue Seite in der Zusammenarbeit eröffnet.

Laut Jelena Kuptschina sei die Aufnahme der Arbeit der österreichischen Botschaft im Februar 2016 in Minsk ein Meilenstein auf dem Weg zur Entwicklung der bilateralen Kooperation. (BelTA online, 06.02.2017)

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ZUM 25. JUBILÄUM DER AUFNAHME DER DIPLOMATISCHEN BEZIEHUNGEN MIT ÖSTERREICH

Vor 25 Jahren, am 5. Februar 1992, wurde das Protokoll über die Aufnahme der diplomatischen Beziehungen zwischen der Republik Belarus und der Republik Österreich unterzeichnet. Der junge belarussische Staat bestrebte nach der Entwicklung der freundschaftlichen Beziehungen mit Österreich, dem Aufbau des konstruktiven Dialogs und der gegenseitig vorteilhaften Zusammenarbeit in allen Bereichen. Schon im Jahr 1993 wurde die Botschaft der Republik Belarus in der österreichischen Hauptstadt eröffnet.

Österreich, das Belarus als einen wichtigen Partner im Zentral- und Osteuropäischen Raum betrachtet, war wiederum einer der ersten EU-Staaten, dessen Parlament das Abkommen über die Partnerschaft und Zusammenarbeit zwischen der Republik Belarus und der Europäischen  Union ratifizierte.

Im Laufe des Jahrhundertviertels erlebten wir verschiedene Etappen in der Entwicklung der bilateralen Beziehungen. Dieser Weg war nicht immer einfach und leicht, aber die belarussisch-österreichische Zusammenarbeit, auf Vertrauen und Respekt basierend, machte durch gemeinsame Anstrengungen beider Seiten bedeutende Fortschritte.

Der Präsident der Republik Belarus Aliaksandr Lukaschenka besuchte Österreich zweimal: im April 1996 und im März 2002. Durch das  persönliche Treffen der Präsidenten beider Staaten Aliaksandr Lukaschenka und Heinz Fischer, das am 28. September 2015 im Rahmen der 70. Sitzung der UNO-Generalversammlung in New York stattfand, wurde neue Dynamik dem bilateralen Dialog auf der höchsten Ebene verliehen.

Die letzten Jahre wurden von der aktiven Entwicklung der bilateralen Kontakte auf der hohen Ebene geprägt: führende Vertreter des österreichischen Parlaments und des Außenamtes, der Wirtschaftskammer, sowie höchste religiöse Repräsentanten Österreichs besuchten Belarus. Die Außenminister beider Staaten sind im ständigen Dialog und trafen sich persönlich zweimal im letzten Jahr.

Belarus und Österreich arbeiten in den internationalen Organisationen konstruktiv zusammen. Zusätzliche Möglichkeiten für die Vertiefung des belarussisch-österreichischen Dialogs im multilateralen Bereich entstehen im Jahr 2017 im Zusammenhang mit dem Vorsitz von Österreich in der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa, sowie dem belarussischen Vorsitz in der Zentraleuropäischen Initiative.

Beachtenswert ist die konsequente und aktive Unterstützung seitens der Republik Österreich des Bestrebens von Belarus nach der Entwicklung der partnerschaftlichen Beziehungen mit der Europäischen  Union.

Unsere Offenheit zur Entwicklung der Beziehungen zu Österreich sowie das Interesse österreichischer Partner an Belarus ermöglichten die Realisierung einer Reihe von gegenseitig vorteilhaften Projekten. Zu den größten davon gehören die Teilnahme des österreichischen Konzerns „Voestalpine“ an der Modernisierung des Spitzenreiters der belarussischen Industrie „Belarussisches Hüttenwerk“, die erfolgreiche Arbeit in Belarus der „Priorbank“ als Tochterfirma der „Raiffeisenbank“, die Teilnahme des Holdings „Telecom Austria“ an der Entwicklung von Telekommunikationen in unserem Land, die Entwicklung des Mautsystems durch die Firma „Kapsch“, sowie eine Reihe von Projekten des Unternehmens „Kronospan“, das in Belarus einige Betriebe gegründet hat. Das sind nur die markantesten Beispiele einer erfolgreichen und fruchtbaren bilateralen Arbeit. Ein Beweis für das Vertrauen österreichischer Unternehmen zu Belarus ist die stabile Position Österreichs als einer der bedeutendsten Investoren in unserem Land. Nach Investitionsvolumen gehört Österreich in den letzten Jahren ständig zu der Top 5.

Österreichische Unternehmen beteiligen sich aktiv an der Modernisierung belarussischer Betriebe in verschiedensten Branchen (Energiewirtschaft, Verkehrsinfrastruktur, Maschinenbau, Holz- und Metallverarbeitung, Nahrungsindustrie, Bauwesen, Umweltschutz u.a.).

Zwecks der Entwicklung der wirtschaftlichen Beziehungen wurden gemeinsame institutionelle Mechanismen geschaffen, die heute erfolgreich tätig sind. Es sind u.a. die Österreichisch-Belarussische Gemischte Kommission für die bilateralen Handels- und Wirtschaftsbeziehungen und das Belarussisch-Österreichische Geschäftsrat.

Wichtiger Bestandteil der bilateralen Beziehungen sind humanitäre Kontakte mit Österreich. Das österreichische Volk streckt helfende und solidarische Hand den Bürgern von Belarus, die an den schweren Folgen der Katastrophe auf dem Atomkraftwerk in Tschernobyl leiden. Kinder aus den betroffenen belarussischen Regionen werden jährlich für Genesungsferien nach Österreich eingeladen. Wir danken aufrichtig unseren österreichischen Freunden für ihre aktive Teilnahme an diesen wohltätigen Projekten!

Wir sind überzeug, dass es heute wichtig ist, nicht nur positive Dynamik in der bilateralen Beziehungen zu behalten, sondern auch unsere Zusammenarbeit weiterhin konsequent zu erweitern und zu vertiefen. Das entspricht völlig den Interessen beider Staaten. Belarus ist bereit für weitere Intensivierung des Zusammenwirkens mit Österreich in allen Bereichen einschließend Politik, Wirtschaft, Handel und Investitionen, Wissenschaft, Kultur und Tourismus. Die Eröffnung der Botschaft von Österreich in Minsk im Februar 2016 zeugt unseres Erachtens vom entsprechenden Interesse der österreichischen Seite.

Die Botschaft von Belarus in Österreich wird auch weiterhin zur  Entwicklung der belarussisch-österreichischen Beziehungen und zur Festigung der Freundschaft zwischen den Völkern unserer Länder aktiv beitragen.

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