Nationalversammlung initiiert breite Diskussion über Todesstrafe

Die Repräsentantenkammer der Nationalversammlung von Belarus hat heute das Thema „Todesstrafe“ zur Diskussion gestellt. An der Erörterung nahmen Auslandsexperten teil, berichtet BelTA.

Der Vorsitzende des Ständigen Ausschusses der Repräsentantenkammer für Menschenrechte, nationale Beziehungen und Massenmedien, Andrej Naumowitsch, erinnerte daran, dass im Parlament der 6. Legislaturperiode eine Sondergruppe eingerichtet worden sei, die sich mit dem Thema Anwendung der Todesstrafe auseinandersetze. Diese Arbeitsgruppe stehe vor der Aufgabe, die breite Öffentlichkeit über alle Aspekte dieser Strafmaßnahme zu informieren und ein vollständiges Monitoring vorzubereiten. Abgeordnete, die dieser Arbeitsgruppe gehören, werden sich mit Menschen in den Regionen treffen und ihre Meinung analysieren. „Dieses Thema bedarf einer landesweiten Diskussion“, zeigte sich Naumowitsch überzeugt. Er machte außerdem darauf aufmerksam, dass ein entsprechendes Gespräch während der letzten Visite des PACE-Sonderberichterstatters Andrea Rigoni in Belarus stattgefunden habe. (belTA online, 03.05.2017)

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